03.01.13

RTL: Der Bachelor

"Seine Augen haben die Farbe eines Schweizer Bergsees"

Liebliche Komplimente, ein authentisch nervöser Bachelor und der Anfang eines Zickenkriegs: Der Bachelor ist in sein Dauerdate gestartet.

Von Fabian Nitschmann
Foto: (c) RTL / Stefan Gregorowius
Der  neue RTL-Bachelor Jan Kralitschka, 36
Der neue RTL-Bachelor Jan Kralitschka, 36

20 Frauen, ein Mann. Das Konzept klingt auch zu Beginn der dritten Staffel noch absurd. Auch der neue RTL-Bachelor Jan Kralitschka, 36, ist sich dieser Tatsache scheinbar sehr bewusst, als er eine der Kandidatinnen fragt, wie das so wirkt, wenn sich ein Mann 20 Frauen einlädt. Und dennoch startete der Kölner Privatsender am Mittwochabend erneut mit der Suche nach der Traumfrau für einen gelernten Rechtsanwalt, der seine Brötchen vornehmlich mit dem Modeln verdient, zwei Kinder hat und in Südafrika mit 20 Frauen ein Dauerdate in einer großen Villa erleben darf.

Dabei gibt sich Jan im Vergleich zu seinem Vorgänger Paul Mühe, bodenständig und normal zu wirken. Der Womanizer will er auf jeden Fall nicht sein. "In der Regel bin ich schon mit einer Frau überfordert", erklärt der Bachelor frühzeitig in der zweistündigen Auftaktepisode, die erst mit der Ankunft der Damen an der Villa in Kapstadt an Fahrt aufnimmt.

Die anfangs 20 Kandidaten werden im Minutentakt nach scheinbar ewig langer Zeit des Wartens vor das pompöse Gebäude gefahren, dem Bachelor vorgestellt, und nach lockerem Smalltalk ins Haus geleitet. Die Prozedur ist das Highlight der ersten Folge, man könnte befürchten, gar in der gesamten Staffel. Ehrliche erste Begegnungen. Augenblicke, die auch bei RTL noch authentisch wirken.

Da wird dem eigentlichen Traummann Jan, durch sein Jura-Studium als durchaus intellektuell angepriesen, sogar ein peinlicher Fehltritt zugestanden. Mignon heißt die Kandidatin, die sich vor der Villa im Wind von Südafrika dem Bachelor vorstellt. Wie Filet Mignon, erklärt sie selbst. Mit seiner Antwort zeigt Bachelor Jan, dass ihn diese Frau wohl wahrhaftig aus dem Konzept gebracht hat: "Ist das eine Chanson-Sängerin?"

Nach der Vorstellung im Eingangsbereich der Villa folgt die Party. Mit wenigen Ereignissen allerdings, schließlich braucht der Sender noch 25 Minuten, um die Rosen verteilen zu lassen. Fünf der 20 Frauen müssen schon am ersten Abend wieder gehen, bei manchen ist das aber auch kein Drama. Dass der Bachelor der aufgekratzten und schlichtweg nervigen Madeleine, BWL-Studentin aus Bonn, noch eine Chance gibt, ist der deutlichste Hinweis darauf, dass eine Staffel des Bachelor ohne Zickenkrieg nicht funktionieren kann. Die Mitbewerberinnen mögen sie auf jeden Fall nicht, das Publikum teilt diese Meinung vermutlich.

Eben dieses Publikum war am gestrigen Abend durchaus groß und dürfte RTL zufrieden stellen. Bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern wollten 2,38 Millionen den Kampf um die Gunst des Bachelors sehen. Das macht starke 19 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe und ist der deutliche Tagessieg. Die insgesamt 4,16 Millionen Zuschauer im Gesamtpublikum waren fast eine halbe Millionen Zuschauer mehr, als zu Beginn der vorangegangenen Staffel.

Alle Infos zu "Der Bachelor" im Special bei RTL.de

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