19.11.12

Norddeutschland

Unfallserie: Drei Tote bei Nebel und Glätte

Innerhalb von 12 Stunden sterben drei Menschen, drei Autobahnen müssen zum Teil stundenlang gesperrt werden. 16 Menschen werden verletzt.

Von Winfried Wagner
Foto: dpa
Schnee und Glätte
Der Winterdienst musste aufgrund von überfrierender Nässe im Norden ausrücken

Rostock/Stralsund. Nebel und Glätte haben zu Wochenbeginn viele Autofahrer im Nordosten überrascht. Von Sonntagabend bis Montagvormittag starben bei mehr als 60 Unfällen drei Menschen, 16 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die meisten Unfälle ereigneten sich nach Angaben der Polizei am Mongtagmorgen in den Kreisen entlang der Küste. Dort waren die Autobahnen 20, 19 und 14, die Bundesstraße 104 bei Mühlengeez sowie die neue Rügenbrücke stundenlang gesperrt.

Bereits am Sonntagabend starben zwei Menschen bei starkem Nebel bei Goldberg und Dabel im Kreis Ludwigslust-Parchim, als ihre Autos mit anderen Fahrzeugen zusammenstießen. Die Nässe von Sonntag gefror am Montagmorgen bei leichtem Frost und brachte vielerorts Autofahrer ins Rutschen. So starb eine 29-jährige Frau Montagfrüh, als ihr Auto bei Mühlengeez nahe Güstrow von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte.

Allein auf der A 20 zwischen Sanitz und Tessin in Richtung Lübeck zählte die Polizei am Montagmorgen sechs Unfälle, an denen 17 Autos beteiligt waren. Zehn Fahrzeuge waren in Unfälle auf der Recknitztalbrücke verwickelt. Ein 38 Jahre alter Mann wurde schwer verletzt, als er ein Warndreieck aufstellen wollte und vor einem Fahrzeug fliehen musste: Er sprang über die Leitplanken und stürzte mehrere Meter in die Tiefe.

Auf der Autobahn 14 zwischen Jesendorf und Wismar stellte sich ein Lastwagen quer, auf den drei Fahrzeuge auffuhren. Dabei wurden drei Menschen verletzt. Bei Brandshagen im Kreis Vorpommern-Rügen rutschte eine 41-jährige Fahrerin mit ihrem Wagen gegen einen Baum. Die Frau und ihre 9 und 13 Jahre alten Kinder wurden ins Krankenhaus gebracht.

Der verkehrspolitische Sprecher der Schweriner CDU-Landtagsfraktion, Dietmar Eifler, appellierte an die Autofahrer, achtsamer zu sein und den technischen Zustand ihres Wagens – wie ordnungsgemäße Bereifung, intakte Bremsen und Beleuchtung – noch einmal zu überprüfen.

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