07.02.13

Norddeutscher Regatta Verein

NRV richtet das Nord Stream Race mit aus

Kooperation mit dem Saint Petersburg Yacht Club: Die Regatta startet im September in der Flensburger Förde. Mit dabei: Tim Kröger.

Von Marlies Fischer
Foto: onEdition/Nord Stream Race
Das Nord Stream Race startet am 15. September 2013 in der Flensburger Förde. Auch der Hamburger Segler Tim Kröger ist mit dabei
Das Nord Stream Race startet am 15. September 2013 in der Flensburger Förde. Auch der Hamburger Segler Tim Kröger ist mit dabei

Hamburg-Uhlenhorst. Der Norddeutsche Regatta Verein (NRV) und der Saint Petersburg Yacht Club (SPBYC) richten im Herbst zusammen das Nord Stream Race aus. Das gaben beide Vereine am Donnerstag in Hamburg bekannt. Die Segelregatta startet am 15. September auf der Flensburger Förde vor Glücksburg und führt über 800 Seemeilen nonstop ins russische St. Petersburg, wo die Yachten nach vier bis sechs Segeltagen erwartet werden. Die Route wird Bornholm auf der Ostseite passieren und von dort der Nord Stream Pipeline ans nordöstliche Ende der Ostsee folgen. Teilnehmen können Boote der "Gazprom Swan60 Class", die vom SPBYC gechartert werden können, sowie Yachten mit ORC-Vermessung.

"Der NRV ist begeistert, eine jährlich stattfindende Regatta im Ostseeraum zu veranstalten", sagt Vereinspräsident Andreas Christiansen. "Wir sind in die Nordseewoche involviert, die größte Offshore Veranstaltung in Deutschland, und wir haben zahlreiche transatlantische Regatten organisiert. Der SPBYC entwickelt sich zu einem Top Segelverein in Europa. Die Partnerschaft der beiden Clubs ist sehr harmonisch."

Sein russischer Kollege Vladimir Liubomirov, Präsident des SPBYC, sieht es ähnlich. "Wir sind mehr als glücklich, mit unserem Partnerclub NRV einen Veranstalter für das Nord Stream Race gefunden zu haben. Unser Ziel ist es, ein international anerkanntes Langstreckenrennen in der Ostsee zu entwickeln, das die europäischen Ostseeanrainerstaaten zusammenbringt und den internationalen Segelsport in der Ostsee entwickelt."

Im vergangenen Jahr führte die erste Regatta von St. Petersburg nach Greifswald. Ziel ist es, das Rennen jährlich mit entgegen gesetztem Kurs auszutragen. Eine große Herausforderung für die Seglerinnen und Segler ist das Datum des Starts. Segeln in der Ostsee kann im September mit ersten Stürmen, Regen und kühlen Temperaturen sehr anspruchsvoll sein. "Ohne Zwischenstopp an einer 800 Seemeilen langen Regatta im Herbst der nördlichen Hemisphäre teilzunehmen ist eine große Herausforderung", sagt NRV-Regattaleiter Alan Green.

Der Hamburger Profisegler Tim Kröger hat im vergangenen Jahr als Skipper des Team Europe das Nord Stream Race mitgemacht und wird auch im September dabei sein. "Mit Westwind kann es eine sehr schnelle Reise werden, aber mit Wind aus Ost oder Nordost wird es ein Kampf. Ich freue mich auf eine großartige Veranstaltung, die den Westen mit dem Osten Europas verbindet!"

Eine Match-Race-Veranstaltung der "Gazprom Swan60 Class" wird bereits am 12. September mit spannenden Szenen in der Segelarena der Flensburger Förde die Veranstaltung eröffnen. Start des eigentlichen Rennens ist am 15. September für die ORC Division B. Einen Tag später startet die ORC Division A, gefolgt von der Gazprom Swan60 Klasse.

Der Flensburger Segel-Club (FSC) wird den Start des Rennens unterstützen, das entlang den Gewässern von Deutschland, Polen, Dänemark, Litauen, Lettland, Estland, Finnland und schließlich Russland führt. Die Veranstalter werden darüber hinaus bei den Einreiseformalitäten nach Russland unterstützen. Zusätzlich plant der NRV eine vereinsübergreifende Crew-Börse für die Eigner, die ihre Yacht wieder zu ihrem Heimathafen zurückbringen möchten.

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