G20-Gipfel

Danke! Das Abendblatt lädt G20-Polizisten nach Hamburg ein

Völlig erledigt: Polizisten ruhen sich am Rande der Demonstration "Grenzenlose Solidarität statt G20" aus

Foto: dpa

Völlig erledigt: Polizisten ruhen sich am Rande der Demonstration "Grenzenlose Solidarität statt G20" aus

In Kooperation mit Hotels und Restaurants möchte sich die Redaktion bei den Einsatzkräften des G20-Gipfels bedanken.

Hamburg. Das Hamburger Abendblatt lädt Polizisten, die beim G-20-Gipfel im Einsatz waren, zu einem Besuch in die Hansestadt ein. "Beamte aus ganz Deutschland haben bei dem Einsatz für unsere Stadt alles riskiert. Wir möchten uns bedanken und ihnen ermöglichen, ohne Uniform und Schutzanzug unsere Stadt zu besuchen", sagt Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider.

Hotels, Restaurants, Miniaturwunderland machen mit

In Kooperation mit der Hotellerie, der Gastronomie, Eventagenturen sowie der Kultur- und Unterhaltungsbranche will das Abendblatt den Polizisten die schönen Seiten der Stadt zeigen. Hotels wie das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten und das Radisson Blu Hotel am Bahnhof Dammtor stellten am Sonntag spontan Zimmer zur Verfügung. Dehoga-Landesgeschäftsführerin Ulrike von Albedyll sagt: "Es ist richtig, sich bei den Polizisten, die großen Einsatz gezeigt haben, zu bedanken. Sicherlich werden diese Aktion viele Hotels unterstützen."

Das Miniaturwunderland spendiert ein großes Kontingent Freikarten. Auch die Hamburger Polizisten werden in die Aktion einbezogen. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann an chefredaktion@abendblatt.de mailen. Beim G-20-Gipfel waren rund 20.000 Polizisten im Einsatz, 476 verletzten sich.

"Liebe Polizisten,

in diesen Stunden kehrt ihr wieder in eure Heimatorte zurück, völlig erschöpft nach Tagen und Nächten voller Randale und Gefahr. Aus ganz Deutschland seid ihr gekommen, um uns Hamburger zu beschützen. Viele von euch haben den Einsatz für unsere Stadt mit ihrer Gesundheit bezahlt, was uns fassungslos und traurig macht. Wir wünschen all euren Kollegen, die sich verletzt haben, gute Besserung und vollständige Genesung.

Ihr habt in Hamburg die Fratze der Gewalt gesehen. Völlig enthemmte Kriminelle haben euch mit Stangen und Rauchbomben attackiert, Pflastersteine und Böller auf euch geworfen. Ihr habt euer Leben für uns riskiert. Und zum Dank haben euch manche Gaffer am Rand auch noch bepöbelt und beleidigt. Auch für diese Leute schämen wir uns.

Aber: Das sind nicht wir, das ist nicht unsere Stadt. Hamburg, das ist der Hafen, der Michel, die Elbe, die Reeperbahn, die Alster. Die Elbphilharmonie, das Schauspielhaus, das Thalia. Der HSV. Der FC St. Pauli. Eine weltoffene, liberale, liebenswerte Stadt.

Wir finden, ihr solltet uns noch einmal besuchen. Diesmal ohne Uniform, ohne Schutzanzug. Dazu möchten wir euch einladen. Das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten und das Radisson Blu Hotel am Bahnhof Dammtor stellten am Sonntag spontan Zimmer zur Verfügung, Dehoga-Landesgeschäftsführerin Ulrike von Albedyll sagt: "Es ist richtig, sich bei den Polizisten, die großen Einsatz gezeigt haben, zu bedanken. Sicherlich werden diese Aktion viele Hotels unterstützen." Auch das Miniaturwunderland spendiert ein großes Kontingent Freikarten. Wir kümmern uns um weitere Zusagen (wer dabei sein möchte, kann an chefredaktion@abendblatt.de mailen). Die Details besprechen wir dann mit euren Dienststellen. Und selbstverständlich werden wir auch eure Hamburger Kollegen nicht vergessen.

Auf ein gesundes Wiedersehen in Hamburg freut sich eure Redaktion des Hamburger Abendblatt"

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