Wetter Alstereisvergnügen - aber nur zum Anschauen...

Hamburgs Winterkapriolen: Erst Kälte, dann Glätte, dann Wärme. Ab Sonntag steigen die Temperaturen. Warnung vor Betreten des Eises.

Hamburg. Der Winter hat Hamburg fest im Griff: Seit Tagen ist es knackig kalt. Und mit den sinkenden Temperaturen steigt die Hoffnung auf ein Alstereisvergnügen. Selbst Optimisten unter den Wetterbeobachtern werden am Wochenende allerdings enttäuscht werden: Nach Dauerfrost und Schneefall soll es am Sonntag Regen und Temperaturen über dem Gefrierpunkt geben. Es droht, sehr glatt zu werden. Danach wird es wärmer.

Vorerst bleibt es aber frostig. "Noch in der Nacht zu Sonnabend kann es bis zu minus zehn Grad kalt werden", sagt Alexander Hübener, Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation. Tagsüber rechnet der Wetter-Experte mit Sonnenschein und minus fünf Grad.

Von der Kälte sollte man sich aber nicht buchstäblich aufs Eis führen lassen. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt warnt davor, die Eisdecken auf den Gewässern der Stadt zu betreten. Es bestehe große Gefahr, einzubrechen. Meteorologe Hübener prognostiziert: "Ein Alstereisvergnügen wird es nicht geben." Grund hierfür sei der gestrige Schneefall und die langsam ansteigenden Temperaturen. Ab Montag erwartet die Hansestadt wieder das gewohnte Nieselwetter und Temperaturen bis zu drei Grad plus.

Bereits am Sonntag wird es - nach morgendlicher Kälte und Schneefall tagsüber - wärmer. Am Abend werden die Flocken zu Regen und auch das Thermometer knackt die Null-Grad-Marke. "Weil der Regen gefriert, kann es glatt auf Hamburgs Straßen werden", warnt Hübener.