09.01.13

Neujahrsempfang

Katholische Schulen in Hamburg "2013 sichern und stärken"

Verwaltungsratschef Spiza forderte vor rund 500 Gästen erneut Unterstützung beim Ganztagsschulausbau vom Senat.

Foto: Stammer
Der Neujahrsempfang der Katholische Schulen im Börsensaal der Handelskammer
Der Neujahrsempfang der Katholische Schulen im Börsensaal der Handelskammer

Hamburg. "Das Erzbistum Hamburg will die katholischen Schulen in dieser Millionenmetropole sichern und stärken": Für diese deutliche Ansage bekam Franz-Peter Spiza, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Katholischen Schulverbands Hamburg, am Mittwoch kräftigen Applaus beim Neujahrsempfang. Rund 500 Gäste waren in den Börsensaal der Handelskammer gekommen, darunter auch Schulsenator Ties Rabe (SPD) und zahlreiche Vertreter der 21 katholischen Schulen in der Stadt. Insgesamt gehen rund 9.400 Schülerinnen und Schüler in Hamburg auf eine katholische Schule - in der Mehrzahl Grundschulen, aber auch eine Stadtteilschule und drei Gymnasien.

Hintergrund der kämpferischen Ansage ist der Appell der Katholischen Schulen an den SPD-Senat, sich finanziell am Ausbau zu Ganztagsschulen zu beteiligen. Die nötige Finanzierung wird auf bis zu 15 Millionen Euro geschätzt.

Derzeit sei man in Gesprächen mit der Stadt, so Verwaltungsratschef Spiza. Zu Schulsenator Rabe gewandt, betonte er, dass "das Ziel eine faire vergleichbare Finanzierung" sei - vergleichbar mit dem Aufwand an den staatlichen Schulen. Die öffentliche Hand übernehme nur 85 Prozent der Schuljahreskosten an den freien Schulen, so der Vorwurf der Katholiken an die Stadt.

Die Katholischen Schulen in Hamburg sind private, staatlich anerkannte Schulen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Der Katholische Schulverband ist der größte freie Schulträger in Hamburg. Anders als man annehmen könnte, sind "nur" rund 57 Prozent der Schüler sind katholisch. Wert wird auf eine christliche Grundhaltung gelegt. Seit dem Schuljahr 2011/12 verlangen die Katholischen Schulen in Hamburg ein monatliches Schulgeld von 60 bis 80 Euro.

Beim Neujahrsempfang am Montag wurde nach einem Vortrag des Theologen Prof. Matthias Sellmann noch bis in den frühen Abend angeregt geplaudert, natürlich überwiegend rund um das Thema Schule. Für die musikalische Umrahmung sorgte die "Wind-Band" des Niels-Stensen-Gymnasiums aus Harburg. Ein Kurzfilm mit dem Titel "Schule 2030" des St. Ansgar-Gymnasiums zeigte die fortschrittliche Unterrichtsmethodik mit Tabletcomputern und 3-D-Computergrafiken als Anschauungsobjekte im Klassenzimmer. Was demnach zwischen den futuristischen Kulissen bleibt, ist jedoch das Kreuzzeichen, mit dem sich die Schüler am Ende der Stunde verabschiedeten.

(sta)
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