Stadtentwicklung 8731 neue Wohnungen für Hamburg: Alles, außer günstig?

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Die Stadt hat 2012 ihr Ziel von 6000 neuen Wohnungen bei weitem übertroffen. Senatorin Blankau sieht aber noch Handlungsbedarf.

Hamburg. In Hamburg sollen 8731 neue Wohneinheiten entstehen, die im vergangenen Jahr von den sieben Hamburger Bezirken genehmigt wurden. Wie die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt mitteilte, sind die meisten Wohnungen im Bezirk Nord geplant, auf den mit 2023 genehmigter Wohneinheiten knapp ein Viertel entfällt. Dahinter folgen der Bezirk Altona mit 1856 und der Bezirk Wandsbek mit 1374 Wohneinheiten.

Mit diesen Zahlen sei das Ziel der Stadt, jedes Jahr 6000 Wohnung auf den Weg zu bringen, 2012 "bei weitem übertroffen" worden, heißt es in einer Erklärung der Behörde. "Dieser neue Schwung im Wohnungsneubau in Hamburg ist ein gemeinsamer Erfolg aller Beteiligten", sagte Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau. Die Bezirke hätten dafür mit der Wohnungswirtschaft kooperiert. "Jetzt kommt es darauf an, dass daraus auch attraktive und bezahlbare Wohnungen werden", fügte Blankau hinzu.

Im Bezirk Nord würden zurzeit viele kleinere Projekte die hohe Genehmigungszahl bestimmen. Zu den größeren gehören unter anderem die Vorhaben an der Dorothea-Kasten-Straße mit 132 Wohneinheiten und der Osterbekstraße mit 98 Wohnungen. Im Bezirk Altona sollen 175 geförderte Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung am Jan-Külper-Weg errichtet werden. Im Bezirk Wandsbek entstehen unter anderem 190 Wohneinheiten an der Tonndorfer Hauptstraße, 57 weitere werden am Berner Heerweg errichtet.