Mietmarkt Genossenschaften wollen 1.900 Wohnungen bauen und sanieren

Foto: pa/chromorange

Baubeginn noch 2013: Für Neubau, Modernisierung und Instandhaltung wollen die 88 Hamburger Genossenschaften 700 Millionen Euro investieren.

Hamburg: Die 88 Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften planen 2013 den Baubeginn von 1.900 Wohnungen. Insgesamt wollen sie 700 Millionen Euro in Neubau, Modernisierung und Instandhaltung ihrer Wohnungen investieren, teilte der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) am Mittwoch mit. Das seien etwa 1,9 Millionen Euro pro Tag. Damit würden mehr als 10.000 Arbeitsplätze im Baugewerbe gesichert.

Laut Verbandsdirektor Joachim Wege gibt es eine Trendwende am Hamburger Wohnungsmarkt. Die Bezirke hätten in 2012 über 8.000 Baugenehmigungen erteilt und damit das Ergebnis der Vorjahre deutlich übertroffen. "Das Bündnis für das Wohnen greift", sagte Wege. Neubau sei nach wie vor der beste Mieterschutz.

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen vertritt nach eigenen Angaben 312 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften. In Hamburg sind es 88, in Mecklenburg-Vorpommern 153 und in Schleswig-Holstein 71. In den insgesamt 712.000 Genossenschafts-Wohnungen leben rund 1,4 Millionen Menschen.