20.12.12

ADAC-Untersuchung

Geisterfahrer-Risiko an den Elbbrücken besonders hoch

Vor allem an Verbindungsstrecken in Ballungsräumen besteht laut ADAC die Gefahr, Falschfahrern zu begegnen, auch an der A 255.

Foto: dpa
Staus auf Hamburgs Autobahnen
Ein Stau auf den Elbbrücken auf der A 255. Hier ist das Risiko, einem Geisterfahrer zu begegnen, hoch

Hamburg. Das Autobahnstück 255 im Hamburger Süden an den Neuen Elbbrücken gehört bundesweit zu den Straßenabschnitten, an denen das Risiko, auf einen Geisterfahrer zu treffen, besonders hoch ist. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung des ADAC hervor.

Im Untersuchungszeitraum 2010/2011 registrierte der Verkehrsclub auf dem Verbindungsstück im Hamburger Süden acht Falschfahrermeldungen. Gemessen an der Länge , die lediglich 2,4 Kilometer beträgt, liegt der Wert mit 166 Geisterfahrermeldungen pro 100 Kilometer damit deutschlandweit an der Spitze.

Auffällig ist laut ADAC, dass Geisterfahrer vor allem an Straßen mit dreistelligen Nummern, die meist als Zubringer oder Verbindungsstrecken in Ballungsräumen fungieren, gehäuft auftreten. Neben der A 255 sind beispielsweise auch häufig Meldungen von entgegenkommenden Autofahrern auf den Autobahnen 980 (bei Waltenhofen im Allgäu) und 643 (Mainz / Wiesbaden) zu verzeichnen.

Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen sowie das Saarland kommen – bezogen auf die Länge des Autobahnnetzes – auf deutlich mehr Falschfahrermeldungen als die übrigen Bundesländer. Der ADAC vermutet, dass dies auf die höhere Anschlussstellendichte zurückzuführen ist. Auffällig ist auch, dass die ostdeutschen Länder besser abschneiden als die Länder im Westen. Dies liegt laut Club daran, dass die Autobahnen im Osten neuer und nach aktuelleren Richtlinien gestaltet sind als die Fernstraßen im Westen. Auch die Wegweisung und Beschilderung dürfte in Ostdeutschland vielerorts in einem besseren Zustand sein.

Wie die Auswertung des ADAC weiter zeigt, passieren an Wochenenden die meisten Geisterfahrten. 23 Prozent aller gemeldeten Falschfahrten wurden am Sonntag, 20 Prozent am Sonnabend registriert. Zwischen fünf und neun Uhr morgens besteht das geringste Risiko, einem Falschfahrer zu begegnen, zwischen 20 und 5 Uhr ist die Gefahr am größten.

Laut ADAC liegt die Zahl der Falschfahrermeldungen auf Autobahnen in diesem Jahr mit rund 1.900 auf dem Vorjahresniveau. Um die Gefahr durch versehentliche Falschfahrten zu reduzieren, fordert der Club, alle Autobahnanschlussstellen und Rastanlagen mit neonfarbenen Warntafeln nach österreichischem Vorbild auszustatten.

(HA)
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