Jugendpresse 1.500 Teilnehmer bei den Jugendmedientagen

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Journalistikprofessor Weichert: "Fast alles, was wir tun, wie wir leben und wie wir kommunizieren, hat mit Medien zu tun".

Hamburg. Mehr als 1.500 junge Menschen haben sich auf den diesjährigen Jugendmedientagen in Hamburg über Ausbildungswege und Zukunftsperspektiven im Journalismus informiert. "Die Medienbranche fasziniert wie keine zweite", sagte Sebastian Nikoloff, Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland, am Sonntag zum Abschluss der dreitägigen Veranstaltung. Noch nie zuvor hätten die Jugendmedientage so viele Anmeldungen gehabt.

Stephan Weichert, Journalistikprofessor von der Hamburger Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, prophezeite dem Journalismus eine "rosige Zukunft", sofern Medienmacher die digitalen Herausforderungen annehmen würden. "Fast alles, was wir tun, wie wir leben und wie wir kommunizieren, hat mit Medien zu tun", sagte der 39-Jährige bei den Jugendmedientagen. Journalisten würden daher "dringender gebraucht denn je, da die Informationsflut zunimmt und das Datenchaos größer wird".