29.10.12

Deutscher Kurzfilmpreis

Hamburger Spielfilm mit Preis in Gold ausgezeichnet

In dem Kurzfilm geht es um ein bizarres Experiment am Steuer von Fahrgeschäften auf einem Rummelplatz. Der Sonderpreis ging an "Heimkommen".

Foto: SCHROEWIG/Redaktionsbuero
Carol Campbell moderierte die Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises 2002...
Heiß begehrt: Der Deutsche Kurzfilmpreis

München. Fünf Filmpreise in Gold und ein Sonderpreis: Der Deutsche Kurzfilmpreis für Spielfilme mit bis zu 30 Minuten Länge geht in diesem Jahr an den Film "Heimkommen". Die Geschichte rund um eine Elfjährige und ihren Umgang mit einem tragischen Unfall entstand in Koproduktion der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg. Die Auszeichnung für Filme mit bis zu sieben Minuten Länge bekam der Film "The centrifuge brain project" aus Hamburg über ein bizarres Experiment am Steuer von Fahrgeschäften auf einem Rummelplatz.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann verlieh die Auszeichnungen am Montagabend in München. "Der Kurzfilm trägt viel zum Renommee des deutschen Films bei. Auch in internationalen Wettbewerben werden deutsche Kurzfilme vielfach ausgezeichnet", sagte Neumann.

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die wichtigste Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland und mit insgesamt 275 000 Euro dotiert. Zwölf nominierte Filme gingen diesmal ins Rennen um die Auszeichnung der Bundesregierung.

Den Preis für Animationsfilme gewann der 7-minütige Kinderfilm "Die Prinzessin, der Prinz und der Drache mit den grünen Augen" aus Ludwigsburg. Darin werden der Jury zufolge Rollenklischees originell verkehrt. Als Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde der 22-minütige Streifen "Feiertage", der an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin entstand. Er zeigt ein Paar kurz vor Heiligabend bei den Vorbereitungen für den Familienbesuch. Je näher das Fest rückt, desto komplizierter scheinen die Vorbereitungen zu werden.

In der Kategorie Experimentalfilm gewann "Ich fahre mit dem Fahrrad in einer halben Stunde bis an den Rand der Atmosphäre" aus Frankfurt. Der Berliner Spielfilm "Dicke Mädchen" rund um eine demente Frau, ihren Sohn und ihren Pfleger gewann den Sonderpreis. Der mit geringem Budget gedrehte Independent-Spielfilm soll am 15. November ins Kino kommen.

Bereits für die Nominierung gab es eine Prämie von 15 000 Euro. Die fünf Gewinner bekommen jeweils nochmals 15 000 Euro dazu. Für den Sonderpreis gab es 20 000 Euro.

dpa
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