29.10.12

Nordische Filmtage

Neue Filme aus dem Norden in Lübeck

Der norwegische Streifen "Kon-Tiki" über den Forscher Thor Heyerdahl eröffnet am 31. Oktober die 54. Nordischen Filmtage.

Foto: DPA
Nordische Filmtage Lübeck
Das Theater Lübeck, traditioneller Ort der Preisverleihung bei den Nordischen Filmtagen

Lübeck. Am 31. Oktober heißt es bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck zum 54. Mal "Film ab". Bis zum 4. November flimmern 149 Filme aus Skandinavien und dem Baltikum über zehn Leinwände in insgesamt vier Spielstätten. Gezeigt werden Filme aller Genres, vom abendfüllenden Spielfilm bis zu Dokumentationen und Animationsfilmen. Die Themen reichen von Liebe über Gruseliges und Übersinnliches bis zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.

Den Anfang macht die neue norwegisch-schwedisch-dänische Koproduktion "Kon-Tiki" über Thor Heyerdahls Reise mit dem Floß von Peru nach Polynesien. Mit ihm wird das Festival am 31. Oktober eröffnet. Die beiden Regisseure Joachin Rønning und Espen Sandberg werden zusammen mit den Hauptdarstellern Pål Sverre Valheim Hagen (Thor Heyerdahl), Anders Baasmo Christiansen und Tobias Santelmann zur Eröffnung erwartet, die gleichzeitig die Europapremiere des Films ist.

Neben Filmen von Großmeistern des skandinavischen Films, wie Bille August, Jan Troel oder Thomas Vinterberg gibt es bei den Filmtagen traditionell auch Newcomer wie den lettischen Regisseur Aik Karapetian oder der Finne Sakari Kirjavainen mit ihren Werken zu entdecken. Viele der gezeigten Streifen greifen gesellschaftliche Probleme auf, doch auch der typisch skandinavische Humor kommt nicht zu kurz.

Die Nordischen Filmtage, 1956 aus der Privatinitiative eines Lübecker Filmclubs entstanden und 1971 in städtische Trägerschaft übernommen, verstehen sich als Schaufenster des Filmschaffens in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Island, Lettland und Litauen. Die Sektion Filmforum wirft einen Blick auf das filmische Schaffen in Norddeutschland. Sie sind auch ein wichtiger Treffpunkt der Filmbranche, bei dem vor allem junge Regisseure Kontakte zu Filmproduzenten und Verleihern knüpfen. Einige der Regisseure, die in Lübeck ihre Debütwerke vorstellten, haben mittlerweile Weltruhm erlangt – wie Bille August ("Pelle, der Eroberer", "Fräulein Smillas Gespür für Schnee"), Lasse Hallström ("Lachsfischen im Jemen") oder Aki Kaurismäki ("Der Mann ohne Vergangenheit", "Le Havre").

Finanziert werden die Filmtage, die als bedeutendste Werkschau des nordischen Films außerhalb Skandinaviens gelten, von der Hansestadt Lübeck und Sponsoren. Rund 50 Beiträge der Sparten Spielfilm, Dokumentarfilm sowie Kinder- und Jugendfilm bewerben sich um die insgesamt acht Preise der Nordischen Filmtage, die am 3. November bei der Filmpreisnacht vergeben werden.

(dpa/abendblatt.de)
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