Altkanzler aus Hamburg Helmut Schmidt darf im Krankenhaus rauchen

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Der 92-Jährige wird in der Asklepios Klinik St. Georg wegen einer Thrombose behandelt. Sonntag oder Montag soll er entlassen werden.

Hamburg. Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) liegt im Krankenhaus. Es bestehe keinerlei Grund zur Sorge, Schmidt gehe es sehr gut, teilte sein Büro mit. Der Altkanzler müsse lediglich eine Thrombose im Bein behandeln lassen.

Als Indiz für den sonst guten Allgemeinzustand des Alt-Kanzlers wird die Tatsache gewertet, dass der bekennende starke Raucher auch im Krankenhaus seinem Laster nachgehen darf. "Helmut Schmidt ist nicht der einzige Raucher in der Klinik", sagte deren Sprecher auf dapd-Anfrage. Es gebe auch für Raucher wie ihn eine Lösung.

Schmidt hatte sich laut seinem Büro am Dienstag auf ärztlichen Rat hin in die Hamburger Asklepios Klinik St. Georg begeben. Voraussichtlich werde der 92-Jährige bis Sonntag oder Montag in der Klinik bleiben.

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Der behandelnde Arzt Heiner Greten schätzt die Lage als nicht so dramatisch ein. "Wir gehen davon aus, dass Herr Schmidt Anfang kommender Woche wieder nach Hause kann", sagte der Mediziner laut einer Mitteilung der Klinik. Eine Thrombose entstehe durch eine Blutgerinnungsstörung. Schmidt werde mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten behandelt.

Helmut Schmidt feiert am 23. Dezember seinen 93. Geburtstag . Loki Schmidt , die Ehefrau des Altkanzlers, war am 21. Oktober 2010 im Alter von 91 Jahren in Hamburg gestorben.

Eine Thrombose kann durch Blutgerinnungsstörungen verursacht werden. Der SPD-Politiker werde seit Dienstag im Krankenhaus mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten behandelt.

Mit Material von dpa und dapd