Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten Schwarzlichtviertel – mit dem U-Boot zum Minigolf

Foto: Anke Clausen

Hier wartet eine besondere Herausforderung: Minigold im Dunkeln, nur beleuchtet mit Schwarzlicht. In einer ganz besonderen Wasserwelt. Doch der größte Indoorpark Hamburgs hat noch mehr zu bieten.

Wer hier Minigolf spielen will, muss erstmal in ein U-Boot klettern. Der kauzige Kapitän gibt via Bildschirm ein paar Anweisungen und dann geht es auch schon los. Es wackelt und knirscht und das U-Boot neigt sich. Durch die Bullaugen lässt sich die Unterwasserwelt bestaunen. "Sind wir jetzt wirklich unter Wasser?", fragt ein kleines Mädchen baff. Zum Glück nicht. Nach ein paar Minuten Fische gucken betreten wir mit Ball und Schläger bewaffnet eine einzigartige Minigolfanlage.

Minigolf zählt zu den anerkannten Sportarten

Wer hat es erfunden? Ein Schweizer. Nach den Plänen des Schweizer Gartenarchitekten Paul Bongni eröffnete im Jahr 1954 die erste genormte Miniaturgolf-Anlage in Locarno am Lago Maggiore. Bereits ein Jahr später wurde auch in Deutschland Minigolf gespielt. Wer heute milde lächelnd an einen lustigen, aber altbackenen Zeitvertreib auf Campingplätzen denkt, liegt gewaltig daneben. Minigolf zählt zu den anerkannten Sportarten. Es wurde sogar einen Weltverband gegründet. Aber zurück zu Paul Bongni. Er hätte es sich sicher nicht in seinen wildesten Träumen ausmalen können, das Minigolf auch so anders erlebt werden kann. Im versunkenen Atlantis beginnen wir die 18 ½ -Loch Funtastic-Minigolfpartie. Die Augen gewöhnen sich schnell an das ungewohnte Schwarzlicht. Wunderschön leuchten die fluoreszierenden Fische und Wasserpflanzen. Die Themen wechseln. Wir kommen auf eine Schatzinsel, müssen durch den Dschungel und treffen auf Dinos und ein Krokodil. Am Ende spielen wir in einer verlassenen Fabrik. Nach knapp zwei Stunden ist die Minigolfrunde beendet, doch der größte Indoorpark Hamburgs hat noch mehr zu bieten. Mission Possible nennt sich der Laser-Parcours. Wie ein echter Safeknacker muss man hier durch die grünen Strahlen klettern. Im Blindhouse betritt man ein stockdunkles Zimmer. Unsicher und langsam tastet man sich voran und entdeckt blind diesen Raum. Im Bistro kann man sich zwischen den Stationen stärken. Ein großer Spaß, nicht nur für die Kleinen.

Tipp: Sie können Ihre Startzeit unkompliziert über das Internet reservieren. Damit vermeiden Sie längere Wartezeiten.

Weitere Informationen: Schwarzlichtviertel, Kieler Straße 571, 22525 Hamburg, www.schwarzlichtviertel.de