Dossier

Die Euro-Krise

Erst war es nur Griechenland, nun sind auch Spanien, Irland und Portugal von den Folgen der Finanzkrise betroffen. Die EU hat einen finanziellen Rettungsschirm aufgespannt - Deutschland ist der größte Geldgeber.

Der Euro legte einen guten Start hin: nach seiner Einführung zur Jahrtausendwende bescherte er den damals beteiligten EU-Staaten eine harte Währung, die stark mit dem US-Dollar konkurieren konnte.

Doch die Finanz- und Wirtschaftskrise brachte nicht nur die U.S.A. in eine finanzielle Notlage, auch viele EU-Staaten strauchelten unter dem Gewicht von Konjunktureinbrüchen und gleichzeitiger Schuldenlast. Länder wie Spanien, Portugal, Griechenland und Irland traf es besonders hart. Um eine weitere Schädigung des Euro zu verhindern, mussten die Entscheidungsträger in Brüssel eingreifen: ein milliardenschwerer Rettungsschirm wurde aufgespannt, der die hoch verschuldeten Staaten fürs erste vom tiefen Fall bewahren sollte.