Irak

Al Qaida bekennt sich zu Anschlägen im Irak

Radikal-islamistische Organisation spricht in einer Erklärung im Internet von einer größer angelegten Kampagne. 116 Menschen wurden getötet.

Bagdad. Die radikal-islamische al Qaida hat sich zu den Bombenanschlägen im Irak bekannt, bei denen am Montag Hunderte Menschen getötet oder verletzt wurden. +++Dutzende Tote bei Gewaltserie im Irak+++

Es handele sich um eine größer angelegte Kampagne, hieß es in einer auf islamistischen Internetseiten veröffentlichten Erklärung der mit der al Qaida verbündeten Gruppe Islamischer Staat Irak. Bei den vor allem gegen Schiiten gerichteten Anschlägen waren im ganzen Land mindestens 116 Menschen getötet und rund 300 verletzt worden.

Die Gruppe hat in der Vergangenheit wiederholt Anschläge gegen schiitische Ziele verübt. Die Regierung wirft ihr vor, die Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppe anheizen zu wollen. In den Jahren 2006/2007 kamen Zehntausende Menschen bei religiös motivierten Gewalttaten ums Leben.