Kampf gegen Terrorismus

Hamburger Islamist offenbar durch US-Drohne getötet

Bei dem Angriff in Pakistan sollen mindestens zwei deutsche Islamisten getötet worden sein, darunter der Terrorist Shahab D. aus Hamburg.

Berlin. Bei einem US-Drohnenangriff in Pakistan sind einem Bericht von „Welt Online“ zufolge mindestens zwei deutsche Islamisten getötet worden. Wie das Portal unter Berufung auf „islamistische Kreise“ aus Pakistan am Donnerstag berichtete, handelt es sich bei den Toten unter anderem um den Deutsch-Iraner Shahab D. aus Hamburg , dessen Bild durch ein mutmaßliches Drohvideo bekannt geworden war. „Welt Online“ berichtete zudem unter Berufung auf ein internes Papier des US-Militärs, dass die Armee Hinweise auf einen möglichen Anschlag auf eine US-Kaserne in Deutschland habe. Das Bundesinnenministerium in Berlin konnte den Inhalt des Artikels nicht bestätigen.

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Insgesamt sollen dem Bericht zufolge bis zu zehn Islamisten bei dem Raketenangriff auf ein Haus nahe Miranshah in der Stammesregion Nord-Waziristan im Westen des Landes getötet worden sein. Ob es sich bei dem Angriff um jenen vom Mittwoch handelte, als die US-Armee zwei Raketen auf ein Gebäude in Miranshah abfeuerte und nach pakistanischen Angaben mindestens fünf mutmaßliche Aufständische tötete, blieb unklar. Das Auswärtige Amt sowie das Bundesverteidigungsministerium waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.