27.02.13

FC St. Pauli

Funk will Auswärtsfluch bei seinem "Heimspiel" besiegen

St. Paulis Mittelfeldmann ist in Aalen geboren - der Stadt, dessen Fußballverein die Hamburger erstmals zu einem Punktspiel begrüßt.

Von Nils Kemter
Foto: WITTERS/Witters Sport-Presse-Fotos
Fussball
Will auch in seiner Heimatstadt jubeln: St. Paulis "Aalener Jung" Patrick Funk

Hamburg. Patrick Funk zuckt mit den Achseln. Warum seine Mannschaft auswärts oft so harmlos auftritt, darauf hat der Mittelfeldspieler des FC St. Pauli so recht keine Antwort parat. Beim 1:4 in Sandhausen habe man "einen gebrauchten Tag" erwischt, ebenso beim 0:3 in Regensburg, aber in Braunschweig (0:1) oder Berlin (0:1) seien es ordentliche Spiele gewesen, führt er an. Am Ende stand auf dem Punktekonto jedoch stets eine Null.

Dass die Hamburger in dieser Saison im Abstiegskampf feststecken, ist vor allem den Ergebnissen in der Fremde geschuldet. Nur einem Sieg (2:0 in München) stehen sechs Niederlagen und vier Remis gegenüber. In der Auswärtstabelle rangiert St. Pauli auf dem Relegationsplatz 16. Nur Aue und Sandhausen sammelten noch weniger Punkte. "Das ist eigentlich nicht zu erklären", sagt Funk. "Wir reisen einen Tag vorher entspannt an, bereiten uns intensiv vor, bekommen tolles Essen im Hotel - das Gegenteil müsste der Fall sein", erklärt er.

Dennoch gelangen gerade einmal fünf Tore in elf Versuchen auf des Gegners Platz. Zum Vergleich: Am Millerntor gab es fünf Siege bei 17 Toren, was immerhin Platz sieben im Heimranking ergibt. "Zu Hause pusht das ganze Stadion uns natürlich auch nach vorne, das macht schon etwas aus", weiß Funk. Schon in der vergangenen Saison scheiterten die Hamburger am Unternehmen Wiederaufstieg, weil in der Rückrunde auswärts die Punkte fehlten. Im gesamten Spieljahr 2012 feierte St. Pauli nur zwei magere Auswärtserfolge in 18 Versuchen.

Gerade recht soll da die Partie beim VfR Aalen (13.30 Uhr) am Sonntag kommen. Denn der Überraschungsaufsteiger aus dem Schwabenland (Platz zehn) präsentiert sich vor allem in der heimischen Scholz-Arena anfällig. Nach dem 3:0-Erfolg über Frankfurt sieht der gebürtige Aalener Funk sein Team gerüstet: "Wir haben jetzt viel Selbstvertrauen, fahren mit einem richtig guten Gefühl dorthin und wollen unser Spiel durchsetzen", sagt die 23 Jahre alte Leihgabe vom VfB Stuttgart.

In Aalen geboren, in den Nachbardörfern aufgewachsen, hat er viele Freunde und Familie in der Umgebung und "dementsprechend viele Kartenwünsche für das Spiel erfüllt". Um den Auswärtsfluch des FC St. Pauli zu besiegen, soll es für Patrick Funk am Sonntag zumindest ein halbes Heimspiel werden. Denn seine Zukunft sieht er auch über den Sommer hinaus auf St. Pauli. Mit dem VfB steht Sportchef Rachid Azzouzi derzeit in Verhandlungen über die Ablösesumme.

Fabian Boll (Grippe) musste am Dienstag ebenso pausieren wie Sebastian Schachten (Magen-Darm). Fin Bartels setzte nach Muskelfaserriss weiter aus, Kevin Schindler brach die Einheit vorzeitig ab.

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