Spielerkritik Thorandt ganz wie Grönemeyer

Tschauner: Hatte in seinem Revier einige Blumen zu pflücken. Beim abgefälschten Freistoßtreffer machtlos.

Kalla: Die ehrliche Haut präsentierte sich stets auf der Höhe und empfahl sich für weitere Einsätze auf der rechten Abwehrseite. Offensiv noch mit Steigerungspotenzial.

Avevor: Seinen Pulsschlag hörte man laut in der Nacht. Rettete in der 35. Minute mit einem Weltklasse-Tackling im eigenen Strafraum, fälschte beim Ausgleich aber äußerst unglücklich ab.

Thorandt: Hing an den VfL-Stürmern Scheidhauer und Iashvili wie Herbert Grönemeyer an Bochum. Bissig und konsequent führte er seine Zweikämpfe. Die Spieleröffnung zu ungenau.

Schachten: Wurde vor Arbeit ganz grau. Musste auf seiner Außenbahn viele Wege gehen, gewohnt engagiert.

Funk: Ungeschminkter Kämpfer. Schuftete in der Defensivzentrale für zwei, sodass Nebenmann Kringe Freiheiten in der Offensive bekam.

Kringe: Tief im Westen, Osten, Norden und Süden überall zu finden. Gab den Dauerläufer, leitete Angriffe ein und zeigte sich sogar in vorderster Spitze.

Schindler (bis 75.): Ständig unter Strom. Sorgte mit viel Dynamik für Unruhe, die ihm in den entscheidenden Passsituationen aber mehrfach selbst zum Verhängnis wurde.

Ebbers (ab 75.): Lauerte wie ein Panther vor dem Sprung. Bekam jedoch nur einmal die Chance zum Abschluss.

Buchtmann (bis 82.): Brachte sein Grubengold in Form von technisch feinen Aktionen mehrfach zu Tage, verpasste aber die Belohnung.

Gogia (ab 82.): Leider total verbaut. Verhedderte sich in Dribblings und konnte so nichts mehr bewirken.

Bartels: Machte mit dem Doppelpass jeden Gegner nass. Der Wirbelwind wechselte zwischen den offensiven Außenbahnen, der Zentrale und verrichtete in der Defensive Schwerstarbeit.

Ginczek: Dieser Mann ist einfach unersetzlich. Das vierte Tor im vierten Spiel in Serie. Der Gestählte war in der gegnerischen Hälfte omnipräsent. Einziges Manko: Es hätten wieder deutlich mehr Tore werden können.