Fussball-Bundesliga HSV-Trainer Fink: "Schauen wir mal, was noch geht ..."

Foto: WITTERS/Witters Sport-Presse-Fotos

Der Coach fordert gegen Mainz das Ende des Heimfluchs und schielt nach oben. Personell kann der HSV fast aus dem Vollen schöpfen.

Hamburg. HSV-Trainer Thorsten Fink hat vor dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 (Sonnabend, 15.30 Uhr/im Liveticker auf abendblatt.de) ein Ende des Heimfluchs gefordert. "Wir wollen unbedingt gewinnen und diese Negativserie beenden", sagte Fink angesichts von drei Niederlagen in fünf Heimspielen. Die letzten beiden Partien vor den eigenen Fans gingen verloren. Zur Erinnerung: In der Vorsaison war das Team wegen der eklatanten Heimschwäche fast abgestiegen.

Das soll in diesem Jahr nicht noch einmal passieren. "Mit einem Sieg wollen wir dranbleiben", sagte Fink, "dann schauen wir mal, was noch geht." Der 45-Jährige kann beim Duell gegen den Tabellensiebten personell aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der zuletzt kaum berücksichtigte Jacopo Sala fällt wegen einer Wadenverletzung aus. Wer beim Tabellenzehnten den gesperrten Paul Scharner in der Innenverteidigung ersetzt, wollte Fink nicht verraten - Michael Mancienne und Jeffrey Bruma stehen bereit.

Derweil kämpft Sportdirektor Frank Arnesen um eine Vertragsverlängerung mit Mittelfeldspieler Heung-Min Son. Der HSV will den 20-jährigen Südkoreaner, dessen Vertrag 2014 ausläuft, langfristig an den Verein binden.

"Er ist einer unserer Schlüsselspieler für die Zukunft. Unsere Schmerzgrenze für Son ist gigantisch. Spieler, die uns besser machen, wollen wir auf gar keinen Fall abgeben", sagte Arnesen. Son hatte mit seinen fünf Bundesligatoren und seinen starken Leistungen das Interesse von Klubs wie dem FC Liverpool und FC Arsenal geweckt.