Frankfurt. Der FC St. Pauli musste sich aufgrund eines Abwehrfehlers beim FSV Frankfurt geschlagen geben. Es ist die erste Saisonniederlage.

Der FC St. Pauli hat durch seine erste Saison-Niederlage den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Vor 10 217 Zuschauern unterlagen die Hamburger am Sonntag beim FSV Frankfurt knapp mit 0:1 (0:0).

Mit einem Traumtor aus 20 Metern sorgte Besar Halimi in der 46. Minute für den zweiten Sieg der Hessen, die nach zuvor acht sieglosen Spielen in Serie vor heimischem Publikum mit nunmehr sieben Punkten ins Mittelfeld der Tabelle vorrückten.

Der FC St. Pauli unterliegt beim FSV Frankfurt

Manuel Konrad (Frankfurt) und Lennart Thy im Zweikampf
Manuel Konrad (Frankfurt) und Lennart Thy im Zweikampf © WITTERS | ThorstenWagner
Viele kleine Fouls gab es beim Aufeinandertreffen vom FS St. Pauli und dem FSV Frankfurt
Viele kleine Fouls gab es beim Aufeinandertreffen vom FS St. Pauli und dem FSV Frankfurt © WITTERS | ThorstenWagner
Torwart Andre Weis (FSV) musste in der ersten Halbzeit zweimal eingreifen
Torwart Andre Weis (FSV) musste in der ersten Halbzeit zweimal eingreifen © WITTERS | ThorstenWagner
0:0 stand es zur Halbzeit. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff gingen die Frankfurter in Führung.
0:0 stand es zur Halbzeit. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff gingen die Frankfurter in Führung. © dpa | Fredrik Von Erichsen
Der Frankfurter Besar Halimi schoss mit einem sehenswerten Treffer die Hessen zum 1:0
Der Frankfurter Besar Halimi schoss mit einem sehenswerten Treffer die Hessen zum 1:0 © dpa | Fredrik von Erichsen
Am Spielfeldrand zu sehen: Fans FSV mit Transparenten: „In Heidenau, Frankfurt und ueberall - Refugees welcome“
Am Spielfeldrand zu sehen: Fans FSV mit Transparenten: „In Heidenau, Frankfurt und ueberall - Refugees welcome“ © WITTERS | ThorstenWagner
Der Frankfurter Timm Golley (r) und Waldemar Sobota (l) von St. Pauli versuchen an den Ball zu kommen
Der Frankfurter Timm Golley (r) und Waldemar Sobota (l) von St. Pauli versuchen an den Ball zu kommen © dpa | Fredrik Von Erichsen
Beide Mannschaften erspielten sich während der 90 Minuten nicht viele Tormöglichkeiten. Der FC St. Pauli konnte in der zweiten Halbzeit nicht mehr die nötige Angriffsstärke aufbringen
Beide Mannschaften erspielten sich während der 90 Minuten nicht viele Tormöglichkeiten. Der FC St. Pauli konnte in der zweiten Halbzeit nicht mehr die nötige Angriffsstärke aufbringen © dpa | Fredrik Von Erichsen
Yannick Deichmann ärgert sich nach Abpfiff über die Niederlage
Yannick Deichmann ärgert sich nach Abpfiff über die Niederlage © WITTERS | ThorstenWagner
Mit der ersten Saisonniederlage im Gepäck ging es für die Hamburger gen Heimat
Mit der ersten Saisonniederlage im Gepäck ging es für die Hamburger gen Heimat © WITTERS | ThorstenWagner
Am nächsten Spieltag geht es für Braun-Weißen gegen den MSV Duisburg (19. September, 20.15 Uhr)
Am nächsten Spieltag geht es für Braun-Weißen gegen den MSV Duisburg (19. September, 20.15 Uhr) © WITTERS | ThorstenWagner
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St. Paulis Trainer Ewald Lienen war nach dem Abpfiff der umkämpften Partie enttäuscht. „Das Spiel hätte keinen Sieg verdient“, meinte der 61-Jährige, der sich mit dem Konterspiel seiner Mannschaft und dem geringen Ballbesitz unzufrieden zeigte. Unter dem Strich war es für Lienen „ein Stück weit schwer zu akzeptieren, dass wir hier heute nicht gewonnen haben.“

Vor dem 0:1 hatte St. Paulis Mittelfeldmann Christopher Buchtmann mit einem unglücklichen Kopfball unfreiwillig die Vorlage für Halimi gegeben. St. Pauli agierte bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30 Grad insgesamt zu harmlos und scheiterte bei seinen wenigen Chancen immer wieder an FSV-Torwart André Weis. Die größte Ausgleichschance vergab Innenverteidiger Lasse Sobiech in der Nachspielzeit nahezu frei stehend bei einem Kopfball.

Mit zehn Zählern bleibt der FC St. Pauli auf dem vierten Platz. Nach der Punktspiel-Pause empfangen die Hanseaten am 14. September (20.15 Uhr) den Aufsteiger MSV Duisburg im heimischen Millerntor-Stadion.

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Statistik FSV Frankfurt – FC St. Pauli (1:0)

Frankfurt: Weis - Huber, Gugganig, Oumari, Epstein - Perdedaj, Konrad - Halimi (77. Kruska), Engels - Pires (45. Golley), Schahin (80. Kapllani). - Trainer: Oral

St. Pauli: Himmelmann - Nehrig (63. Deichmann), Sobiech, Philipp Ziereis, Buballa - Alushi (85. Choi), Rzatkowski (63. Dudziak) - Sobota, Maier, Buchtmann - Thy. - Trainer: Lienen

Schiedsrichter: Sören Storks (Velen)

Tor: 1:0 Halimi (46.)

Zuschauer: 10.217

Beste Spieler: Weis, Perdedaj - Sobiech, Ziereis

Gelbe Karten: Huber, Oumari (2), Perdedaj (2), Kruska (2), Konrad (3) - Nehrig

Erweiterte Statistik (Quelle: deltatre):

Torschüsse: 6:19

Ecken: 3:6

Ballbesitz: 52:48 %