21.02.13

Donnerstag, 21. Februar

Fußball-Ticker: BVB kämpft gegen Lewandowski-Sperre

Das Fußball-Geschehen des Tages: Heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Foto: AFP
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Dortmunds Torjäger Robert Lewandowski hofft noch auf eine Verkürzung seiner Sperre

+++ DFB-Bundesgericht verhandelt Lewandowski-Berufung am 1. März +++

17.13 Uhr: Das DFB-Bundesgericht verhandelt am 1. März ab 10.30 Uhr in Frankfurt/Main die Berufung von Borussia Dortmunds Stürmer Robert Lewandowski. Das DFB-Sportgericht hatte am Dienstag in mündlicher Verhandlung Lewandowskis Sperre für drei Meisterschaftsspiele wegen rohen Spiels bestätigt. Damit folgte das Gremium dem vorangegangenen Einzelrichterurteil des Sportgerichts vom 12. Februar und dem Antrag des DFB-Kontrollausschusses. Lewandowski hatte im Spiel gegen den Hamburger SV (1:4) am 9. Februar die Rote Karte gesehen. Der polnische Nationalspieler fehlte dem BVB schon im Spiel gegen Eintracht Frankfurt (3:0) und ist auch für die Begegnungen bei Borussia Mönchengladbach am Sonntag sowie gegen Hannover 96 am 2. März gesperrt.

+++ Wegen Grippewelle: "Nuckel"-Verbot beim SC Freiburg +++

15.43 Uhr: Angesichts der Grippewelle in Deutschland hat der SC Freiburg sein vereinsinternes "Nuckel"-Verbot bekräftigt. "Bei uns ist es schon bei den Jugendspielern so, dass wir sagen: Nicht an den Trinkflaschen nuckeln", sagte SC-Trainer Christian Streich heute. Der 47-Jährige erklärte, wie man sich bei den Badenern gerade in Grippe-Zeiten das Durstlöschen vorstellt. Die Spieler sollten "den Nuckel herausziehen und das Getränk rausdrücken", sagte der frühere Leiter der Freiburger Fußballschule. Auch zur Begrüßung die Hand zu reichen, werde beim Tabellenfünften derzeit nur eingeschränkt praktiziert.

+++ 14-Jähriger durch Leuchtrakete getötet +++

15.09 Uhr: Tragisches Unglück bei der Copa Libertadores in Südamerika: Im bolivianischen Oruro ist durch das Abfeuern einer Leuchtrakete ein 14-Jähriger ums Leben gekommen. Der Teenager war beim Copa-Libertadores-Spiel zwischen San Jose und Club-Weltmeister Corinthians aus Sao Paulo (1:1) von der Leuchtrakete, die von Corinthians-Fans gezündet wurde, im Auge getroffen worden. Das Projektil bohrte sich in den Kopf des jungen Bolivianers, der auf der Stelle starb. Die Polizei nahm zwölf Personen fest. Ein Sprecher von San Jose kündigte eine strafrechtliche Ermittlungen an. Corinthians war durch den ehemaligen peruanischen Bundesliga-Profi Paolo Guerrero (5.) in Führung gegangen. Carlos Saucedo (61.) schoss den Ausgleich für die Gastgeber.

+++ Abidal kehrt nach Lebertransplantation zurück +++

15.02 Uhr: Eric Abidal kehrt zehn Monate nach seiner erfolgreichen Lebertransplantation endgültig ins Team des spanischen Tabellenführers FC Barcelona zurück. Der 33-jährige Franzose bekam nach dem heutigen Training von den Ärzten grünes Licht, für den Rest der Saison in den Kader der Katalanen zu rücken. Abidal war im März 2011 ein Tumor aus der Leber entfernt worden, anschließend kehrte der Außenverteidiger auf den Platz zurück. Sein letztes Spiel für Barcelona bestritt Abidal im Februar 2012, zwei Monate vor der Transplantation.

+++ Grippewelle in Mainz: Tuchel und Heidel liegen flach +++

14.57 Uhr: Grippewelle bei Mainz 05: Nach Trainer Thomas Tuchel, der auch heute noch flach lag, hat es nun auch Manager Christian Heidel erwischt. Beide fehlten bei der turnusmäßigen Pressekonferenz vor dem Spiel am Sonnabend gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr). Tuchel, der spätestens bei der Partie gegen den VfL auf die Bank zurückkehren will, wurde von seinem Assistenten Arno Michels vertreten. Der Co-Trainer erklärte, dass Tuchel schon am Freitag wieder das Training leiten möchte - wenn es sein Gesundheitszustand zulässt. Der Coach muss bereits seit Dienstag das Bett hüten.

+++ München will Spielort der EM 2020 werden +++

13.41 Uhr: Die Münchner Allianz Arena will Spielort bei der Fußball-EM 2020 werden. Das Land Bayern, die Stadt München und Rekordmeister Bayern München werden sich mit der 71.000 Zuschauer fassenden Arena um Begegnungen der EM-Endrunde in sieben Jahren bewerben. Auf einer Pressekonferenz heute Nachmittag werden der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge zu den Plänen Stellung beziehen. Die Europameisterschaft 2020 findet in 13 Städten in 13 europäischen Ländern statt. Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird somit nur mit einem Austragungsort an der ersten dezentralen Endrunde der EM-Geschichte vertreten sein. Außer München kämen beispielsweise auch das Berliner Olympiastadion, der Dortmunder Signal Iduna Park, die Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena, die Hamburger Imtech Arena und die Veltins-Arena in Gelsenkirchen als Spielorte aufgrund ihres Fassungsvermögens (Sitzplätze) infrage.

+++ Wird Hasenhüttl neuer Fürth-Coach? +++

12.17 Uhr: Mike Büskens wurde gestern Abend als Trainer Greuther Fürths entlassen. Der Club betonte, zuvor mit keinem möglichen Nachfolger gesprochen zu haben. Nun jedoch beginnt die Suche - und die Spekulationen. Als mögliche langfristige Lösung gilt in Fürth der Österreicher Ralph Hasenhüttl (45), der derzeit noch beim Zweitligisten VfR Aalen amtiert und einst als Profi den Dress mit dem Kleeblatt getragen hatte. Doch zunächst wird die Büskens-Lücke mit Leuten aus den eigenen Reihen geschlossen. Fürths U23-Trainer Ludwig Preis wird interimsweise die Mannschaft übernehmen, als Assistent steht ihm am Sonntag gegen den Tabellendritten Bayer Leverkusen Sportdirektor Rouven Schröder zur Seite.

+++ Uefa belegt VfB Stuttgart nach Kopenhagen-Tumult mit Geldstrafe +++

11.45 Uhr: Der VfB Stuttgart ist nach dem Tumult beim Europa-League-Spiel gegen den FC Kopenhagen Anfang November von der Uefa zur Kasse gebeten worden. Der schwäbische Bundesligist muss nach Angaben eines Clubsprechers rund 40.000 Euro Strafe zahlen. Die Uefa sanktionierte damit den Missbrauch von Pyrotechnik und weitere Verfehlungen einiger VfB-Anhänger. Beim 2:0-Erfolg hatte eine Gruppe Randalierer mit dem Abschuss von Raketen und Bengalos in der ersten Halbzeit eine Unterbrechung verursacht. Sportdirektor Fredi Bobic und Coach Bruno Labbadia eilten damals zur Fankurve, um weitere Krawalle zu verhindern.

+++ Mailänder Polizei nimmt mutmaßlichen Wettbetrüger fest +++

11.11 Uhr: Die italienische Polizei hat einen mutmaßlichen Wettbetrüger auf dem Mailänder Flughafen Malpensa in Gewahrsam genommen. Der mit einem internationalen Haftbefehl gesuchte Slowene kam am Morgen mit einem Flugzeug aus Singapur an. Er soll Mitglied einer internationalen Wettbetrüger-Bande sein, die von der asiatischen Metropole aus Fußballspiele in zahlreichen Ligen weltweit manipuliert haben soll. Die Behörden in Singapur hatten Interpol über die Reise des Verdächtigen nach Italien informiert. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, wird der Mann der Staatsanwaltschaft Cremona überstellt. Der dortige Untersuchungsrichter Guido Salvini hatte gegen ihn bereits im vergangenen Jahr einen Haftbefehl ausgestellt. Die Behörde in Cremona ermittelt seit Monaten gegen Dutzende Personen wegen des Verdachts von Ergebnisabsprachen und Wettbetrugs im italienischen Fußball.

+++ Hopp will Hoffenheim auch im Abstiegsfall treu bleiben +++

09.08 Uhr: Mäzen Dietmar Hopp hat sein wochenlanges Schweigen zur Talfahrt von 1899 Hoffenheim gebrochen und den Gerüchten über seinen Ausstieg im Fall des Abstiegs heftig widersprochen. "Diese Spekulationen entbehren jeder Grundlage. Wer weiß, was in Hoffenheim entstanden ist, kann gar nicht auf solch abstruse Ideen kommen. Selbst wenn Hoffenheim absteigt, was ich nicht glaube, wird es mit großem Elan und Begeisterung weitergehen - auch andere sind schon ab- und wieder aufgestiegen", sagte der 72 Jahre alte Milliardär der "Bild"-Zeitung. Hopp, der seit 1989 insgesamt 350 Millionen Euro in den Verein investiert hat, will sich allerdings nur noch im Rahmen des Financial Fairplay der Uefa engagieren. "Hoffenheim hat mit dem Stadion, dem Trainingszentrum und der Jugendakademie eine einzigartige Infrastruktur - übrigens alles ohne staatliche Hilfe entstanden. Mein Engagement wird ungebrochen bleiben. Allerdings, wie schon lange umgesetzt, im Rahmen des Financial Fairplay", äußerte der Mäzen. Die Hoffenheimer liegen derzeit mit 16 Punkten auf dem Relegationsplatz. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt bereits zehn Zähler. Am Sonnabend muss der Kraichgauer Krisenclub zum "Abstiegs-Endspiel" beim FC Augsburg antreten (15.30 Uhr). Der Vorletzte aus Augsburg hat nur einen Punkt weniger als Hoffenheim auf dem Konto.

+++ Del Piero verlängert um ein Jahr beim FC Sydney +++

08.50 Uhr: Italiens Fußball-Altstar Alessandro del Piero bleibt für eine weitere Saison in Australien. Der 38 Jahre alte Offensivspieler verlängerte seinen Kontrakt beim FC Sydney um ein Jahr bis 2014, wie er am Donnerstag bekanntgab. Del Piero hat sich während seiner ersten Spielzeit gut eingelebt und mit bisher elf Toren in 18 Saisonspielen bereits einen Vereinsrekord aufgestellt. "Es war eine große Herausforderung für mich und meine Familie, hierherzukommen. Das hat alles in unserem Leben verändert", sagte Del Piero und zog eine positive Zwischenbilanz. Er fühle sich wohl, betonte der einstige Juventus-Star. "Ich habe mich für den FC Sydney entschieden, weil ich meine Liebe für den Fußball in einem anderen Land zeigen wollte. Die Herausforderung macht mir Spaß", sagte er. Del Piero hat mit seinem Engagement dazu beigetragen, der australischen Liga einen Popularitätsschub zu verleihen.

(dpa/sid/HA)
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