06.12.12

Gerüchte, Transfers, Zitate

Fußball-Ticker: Champions-League-Finale 2015 in Berlin?

Das Fußball-Geschehen des Tages: Heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Foto: dpa
Berliner Olympiastadion
Das Champions-League-Finale 2015 soll im Berliner Olympiastadion stattfinden

+++ Tod eines Linienrichters: Jugendliche weiter in Untersuchungshaft +++

16.42 Uhr: Nach dem gewaltsamen Tod eines Amateur-Linienrichters in den Niederlanden ist die Untersuchungshaft für die drei mutmaßlichen Täter verlängert worden. Das entschied ein Gericht in Lelystad in der Nähe von Almere am Donnerstag. Die jugendlichen Fußballer bleiben damit vorerst 14 weitere Tage in Haft, danach folgt der nächste Termin zur Überprüfung. Aufgrund der Kontaktsperre wurden die 15- und 16-Jährigen dem Richter einzeln vorgeführt. Ab Freitag dürfen sie wieder Kontakt zu ihren Eltern aufnehmen, die Einzelhaft bleibt jedoch bestehen. Die Spieler des SV Nieuw-Sloten sollen am Sonntag an der tödlichen Prügelattacke auf den 41-jährigen Richard Nieuwenhuizen beteiligt gewesen sein.

+++ Watzke fordert Politik zu mehr Einsatz gegen Fußballgewalt auf +++

15.58 Uhr: Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat nach dem Tod des niederländischen Linienrichters Richard Nieuwenhuizen den Fußball als "Abbild der Gesellschaft" bezeichnet. Das sagte Watzke dem TV-Sender Sport1. "Das Gewaltpotenzial nimmt zu. Die Gesellschaft verroht, gerade im Bereich der Jugendlichen – da ist aber auch nichts Neues. Da müssen wir deutlich schärfer dagegen vorgehen, nicht nur präventiv", meinte Watzke. Wenn Prävention und schärferes Vorgehen nichts mehr nützten, "müssen wir deutlichere Zeichen setzen – das ist seit Jahren mein Credo. Es ist leider Gottes so, dass dir sowas wie dem Linienrichter beim Fußball auch in der U-Bahn passieren kann." Alle politischen Parteien, auch abseits vom Wahlkampf, seien dazu aufgerufen, "dieses Phänomen deutlicher zu erkennen und deutlicher anzugehen".

+++ Köstner warnt BVB: "Haben andere Einstellung als ManCity" +++

14:46 Uhr: Wolfsburgs Trainer Lorenz-Günther Köstner hat Borussia Dortmund vor dem Bundesligaspiel am Sonnabend mehr Gegenwehr als in der Champions League von Manchester City angedroht. Der Interimstrainer des VfL Wolfsburg setzt beim deutschen Fußball-Meister auf ein hoch motiviertes Team. "Dortmund sollte für jeden Spieler das Geilste sein, da aufzulaufen", sagte Köstner am Donnerstag.

Seine Mannschaft schätzt Köstner derzeit stärker als den englischen Meister ein, der am Dienstag 0:1 in Dortmund verloren hatte. "Da können alle Gift drauf nehmen, dass der BVB am Samstag einen Gegner hat, der mit einer ganz anderen Einstellung auftritt als ManCity", kündigte Köstner in der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" an. Die Gegner-Beobachtung am Fernseher brachte Köstner demnach wenig. "Was Manchester in Sachen Einsatz geboten hat, war eine Frechheit. Eine deutsche Mannschaft dürfte sich so gar nicht präsentieren", sagte der 60-Jährige.

+++ Sicherheit: Allofs kritisiert Politiker +++

14:10 Uhr: Wolfsburgs Manager Klaus Allofs hat in der Sicherheitsdebatte im deutschen Fußball die Drohkulisse einzelner Politiker kritisiert. "Es ist nie gut, wenn man ein Ultimatum stellt", sagte Allofs vor dem Spiel des Fußball-Bundesligisten beim deutschen Meister Borussia Dortmund am Sonnabend (15.30 Uhr).

Auch die Forderung des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier nach einem "Sicherheits-Euro" lehnte er ab. "Das ist die Art und Weise, wie Politiker herangehen. Ich glaube nicht, dass das zielführend ist", sagte Allofs. Bei der Mitgliederversammlung der 36 Bundes- und Zweitligavereine am kommenden Mittwoch in Frankfurt/Main sei es wichtig, dass es zu einer Entscheidung komme. Dort wird über das umstrittene Sicherheitskonzept entschieden.

Sportlich bangt der VfL Wolfsburg weiter um Mittelfeldspieler Josue. Den Brasilianer plagt immer noch eine Oberschenkelverletzung, wegen der er auch schon die vergangene Begegnung gegen den HSV (1:1) verpasst hatte.

+++ BVB gegen Wolfsburg wieder ohne Kehl und Bender +++

13:33 Uhr: Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp muss im Spiel der Fußball-Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg am Sonnabend (15.30 Uhr) wieder auf die verletzten Profis Sebastian Kehl und Sven Bender verzichten. Kehl fällt wegen seiner Knieprobleme weiter aus, Bender hat eine Leistenverletzung.

Mario Götze nahm am Donnerstag wieder das Training auf, Neven Subotic wird an diesem Freitag zurückerwartet. Lukasz Piszczek und Jakub Blaszczykowski waren grippekrank, sollen aber am Sonnabend zur Verfügung stehen. Subotic, Kehl, Bender und Götze fehlten dem BVB am Dienstag beim 1:0-Erfolg in der Champions League gegen Manchester City.

Klopp hat trotz des 15. Tabellenplatzes, den Wolfsburg vor dem 16. Spieltag belegt, Respekt vor den Niedersachsen. "Die Mannschaft hat wieder Spaß am Fußball gefunden – zum Leidwesen ihrer Gegner", sagte der BVB-Trainer am Donnerstag.

+++ Hecking bangt um Kiyotake +++

13:02 Uhr: Der 1. FC Nürnberg bangt vor der Bundesligapartie gegen Fortuna Düsseldorf (Samstag, 15.30 Uhr) um den Einsatz seines Spielmachers Hiroshi Kiyotake. Der Japaner habe mit den Folgen einer Grippe zu kämpfen und in dieser Woche nur eingeschränkt trainieren können, sagte Trainer Dieter Hecking. Fällt der Kreativmann aus, könnte ihn Markus Feulner nach seiner Rot-Sperre ersetzen.

+++ Alexander Hleb: Rückkehr in Bundesliga "eine Option" +++

12:45 Uhr: Der ehemalige Bundesliga-Profi Alexander Hleb erwägt eine Rückkehr nach Deutschland. Dies sei "eine Option. Ich bin bereit und will wieder in eine große Liga und international spielen", sagte der 31-Jährige nach dem 1:4 (0:1) seines Klubs Bate Borissow zum Abschluss der Gruppenphase in der Champions League beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München.

Hleb war erst im Sommer in seine weißrussische Heimat zurückgekehrt, sucht nun aber schon wieder eine neue Herausforderung. Noch sei "die Entscheidung nicht endgültig gefallen, aber es gibt Interesse von verschiedenen Vereinen aus verschiedenen Ländern", hatte er schon vor dem Duell mit dem FC Bayern erklärt. Er müsse jetzt "überlegen, was das Beste für mich ist. Ich will zu einem Klub, der eine Perspektive hat, denn ich will in meiner Karriere noch mal etwas erreichen." Bis Mitte Dezember will der Mittelfeldspieler Klarheit.

Hleb war in der Bundesliga beim VfB Stuttgart (2000-05, 2009/10) und für den VfL Wolfsburg (2011/12) aktiv. Zudem stand er beim FC Barcelona unter Vertrag. In Borissow hatte er 1999 seine Profikarriere begonnen. Auch wenn er in seiner Heimat in den vergangenen Monaten "eine schöne Zeit" hatte, "das Problem ist, dass das Championat in Weißrussland zu schwach ist", sagte Hleb.

+++ Bremens Hunt weiterhin nicht im Training +++

12:14 Uhr: Die Chancen auf einen Einsatz von Werder Bremens Aaron Hunt am Sonnabend bei Eintracht Frankfurt sinken. Der Offensivspieler des Fußball-Bundesligisten konnte auch am Donnerstag aufgrund von Wadenproblemen nicht trainieren. "Die Beschwerden sind weniger geworden. Aber wir wollen die Belastung nur langsam steigern und kein Risiko eingehen", berichtete Werder-Coach Thomas Schaaf. Ob Hunt, der in dieser Woche noch gar nicht trainierte, bei der Eintracht auflaufen kann, soll sich erst kurzfristig entscheiden.

Marko Arnautovic forderte Schaaf nach den drei Toren des Österreichers in Hoffenheim auf, nicht nachzulassen. "Er muss jetzt weiter dran bleiben", sagte Schaaf, der allerdings auch ein Extra-Lob verteilte. "Er hat sehr gut trainiert und nicht nachgelassen. Seine Entwicklung ist sehr, sehr positiv", befand der Werder-Coach.

+++ Fortuna Düsseldorf verpflichtet Japaner Omae +++

11:40 Uhr: Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hat den japanischen Offensivspieler Genki Omae verpflichtet. Der 22-Jährige wechselt vom Erstligisten Shimizu S-Pulse an den Rhein. Für den Tabellen-Neunten der abgelaufenen Saison in der J. League hat Omae in 34 Spielen 13 Tore erzielt und fünf weitere vorbereitet. Omae wird in der Winter-Transferperiode nach Düsseldorf wechseln, er erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015.

+++Champions-League-Finale 2015 in Berlin? +++

11:12 Uhr: Nur drei Jahre nach dem Champions-League-Finale in München könnte das Endspiel der Königsklasse 2015 im Berliner Olympiastadion stattfinden. Zwar wird der Finalort erst im März 2013 offiziell bekanntgegeben, aber die Entscheidung für Berlin soll bereits feststehen. "Wir können uns große und berechtigte Hoffnungen machen, dass das Champions-League-Finale nach Berlin kommt", sagte DFB-Boss Wolfgang Niersbach zu bild.de.

+++ Torwart ter Stegen: Formtief überwunden +++

10:45 Uhr: Marc-André ter Stegen sieht sich nach seinem Formtief beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach wieder im Aufwind. "Ich weiß, dass es Spiele gab, in denen Fehler drin waren. Ich wollte trotzdem meine Spielweise durchziehen. Dafür wurde ich belohnt", sagte der Torwart dem "Kicker".

Nach famosen Leistungen in der vergangenen Saison war ter Stegen durch einige Unsicherheiten in der laufenden Hinrunde in die Kritik geraten. Daraus habe der 20 Jahre alte Keeper, der in den jüngsten Partien gegen Wolfsburg und Schalke überzeugen konnte, aber viel Kraft gezogen. "Wichtig ist die Erfahrung, dass ich mich aus solchen Phasen rauskämpfen kann", meinte ter Stegen.

Die deutsche Nationalelf will er nach bisher zwei Einsätzen nicht aus den Augen verlieren: "Ich will mich wieder in den Fokus der Nationalmannschaft spielen. So wie es die letzten beiden Wochen lief, sieht es auch wieder besser aus." Beim Länderspiel am 14. November gegen die Niederlande war er nicht berücksichtigt worden.

+++ SC Freiburg: Dufner hält Europacup für gefährlich +++

10:33 Uhr: Dirk Dufner, Sportdirektor des SC Freiburg, hat Bedenken wegen einer möglichen Teilnahme seines Vereins am Europacup. "Grundsätzlich wäre es wegen der zusätzlichen Belastung für uns auch eine gefährliche Situation", sagte Dufner dem Fachmagazin "Kicker". Freiburg belegt in der Bundesliga-Tabelle derzeit Platz elf, könnte aber mit einem Sieg gegen Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth (Sonnabend, 15.30 Uhr) Ränge gutmachen. Derzeit trennen die Breisgauer drei Punkte von Platz sechs, der die Teilnahme am Europacup bedeutet.

Auch wenn Dufner betonte, dass er seinem Verein eine Menge zutraue, sei die Europa League momentan nicht das Ziel. Für wichtiger halte er eine gute Ausbildungsarbeit, um Spieler, die Freiburg verlassen, adäquat ersetzen zu können. "Deshalb müssen wir im Jugend- und Scouting-Bereich gute Arbeit leisten. Damit beschäftigen wir uns - und weniger mit Europa."

+++ Wettskandal-Prozesse gehen weiter – Strafe für Giraudo halbiert +++

10:11 Uhr: Das gerichtliche Nachspiel zum italienischen Fußball-Wettskandal von 2006 geht weiter. Ein Berufungsgericht in Neapel hat die Haftstrafe für Juventus Turins früheren Geschäftsführer Antonio Giraudo wegen Spielmanipulation von 36 auf 18 Monate halbiert. Es bestätigte jedoch Giraudos Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Wie italienische Zeitungen am Donnerstag berichteten, wollen Giraudos Anwälte in nächster Instanz erneut auf Freispruch plädieren.

Der frühere Chef des Schiedsrichterverbandes (AIA), Tullio Lanese, Ex-Linienrichter Paolo Dondarini und der ehemalige Referee Tiziano Pieri wurden unterdessen freigesprochen. In erster Instanz hatten sie Haftstrafen zwischen 24 und 28 Monaten erhalten.

Am 24. Mai nächsten Jahres beginnt in Neapel der Prozess in zweiter Instanz gegen Juves Ex-Manager Luciano Moggi. Ihm wird vorgeworfen, als Kopf der kriminellen Vereinigung Schiedsrichter beeinflusst und damit Spiele zugunsten von Juventus manipuliert zu haben. In erster Instanz war Moggi zivilrechtlich zu fünf Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden. Das Sportgericht hatte ihn mit einer lebenslangen Sperre belegt und Juve 2006 zum Zwangsabstieg in die Serie B verurteilt.

+++ Badstuber bedankt sich für Geste der Teamkameraden +++

9:56 Uhr: Holger Badstuber hat sich bei Facebook für die Geste seiner Teamkollegen vor dem Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen BATE Borissow bedankt. "Ihr seid Spitze!!! Vielen Dank für die Genesungswünsche", schrieb der verletzte Verteidiger kurz vor dem 4:1-Sieg des Rekordmeisters über die Weißrussen. Unmittelbar vor dem Anstoß hatten die Bayern-Profis beim Mannschaftsbild ein Trikot mit Badstubers Rückennummer 28 in die Höhe gehalten, nachdem sich der Nationalspieler am vergangenen Samstag beim 1:1 in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund einen Kreuzbandriss zugezogen hatte.

"Holger ist natürlich down. Er kam gerade aus einer schlimmen Verletzung, jetzt hat es ihn wieder erwischt", sagte Mario Gomez. Badstuber hatte bereits vor einigen Wochen an einem Muskelfaserriss laboriert, jetzt dürfte er den Münchnern sogar rund fünf Monate fehlen. "Deswegen war das ein kleiner Gruß an ihn, damit er wieder einen freien Kopf kriegt und wieder lächeln kann", so Gomez.

In der Tat erhält der Abwehrmann großen Zuspruch – und nicht nur von seinen Teamkollegen: Innerhalb weniger Stunden kommentierten bis zum Donnerstagmorgen bereits rund 15.000 Facebook-Nutzer Badstubers Eintrag, sie wünschten dem 23-Jährigen mehrheitlich gute Besserung.

(dpa/dapd/sid)
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