30.11.12

Gerüchte, Transfers, Zitate

Fußball-Ticker: Wolfsburg bangt gegen HSV um Olic und Josue

Das Fußball-Geschehen des Tages: Heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Foto: Bongarts/Getty Images
Fortuna Duesseldorf 1895 v VfL Wolfsburg - Bundesliga
Der Einsatz von Wolfsburgs Ivica Olic gegen seinen Ex-Klub HSV ist fraglich

+++ BVB in München ohne Kapitän Kehl +++

18.00 Uhr: Borussia Dortmund muss im Bundesliga-Topspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) beim FC Bayern München auf Sebastian Kehl verzichten. Wie der deutsche Fußball-Meister am Freitag mitteilte, verzichtete der Kapitän wegen einer Kapselentzündung im Knie auf die Reise an die Isar. Damit drohen dem BVB Personalprobleme im defensiven Mittelfeld, weil auch der Einsatz von Nationalspieler Ilkay Gündogan gefährdet ist. Kehl hatte aufgrund ähnlicher Beschwerden wochenlang pausiert, war aber beim 1:1 am vergangenen Dienstag gegen Fortuna Düsseldorf in das Team zurückgekehrt.

+++ De Jong und Daems noch nicht "auf" Schalke dabei +++

15:44 Uhr: Borussia Mönchengladbach will seine schwache Bundesliga-Serie beim FC Schalke 04 aufpolieren. Zuletzt konnten die Borussen 16 Mal hintereinander nicht in Gelsenkirchen gewinnen. "Die 20 Punkte, die wir haben, tun uns gut", sagte Sportdirektor Max Eberl am Freitag. Aber wir lehnen uns nicht zufrieden zurück und wollen gut in den Winter kommen." Eberl lobte vor dem Spiel auf Schalke am Samstag die "fantastische Moral" der Borussen-Elf: "Gegen uns muss man erstmal gewinnen."

In der Veltins-Arena muss Trainer Lucien Favre weiterhin auf Linksverteidiger und Kapitän Philipp Daems und Stürmer Luk de Jong verzichten. Beide befinden sich nach Verletzungen noch im Aufbautraining.

+++ FC Bayern: Robben fällt aus - Schweinsteiger wieder dabei +++

14:38 Uhr: Bayern München muss am Sonnabend (18.30 Uhr) im Gipfeltreffen gegen Borussia Dortmund auf Superstar Arjen Robben verzichten. "Arjen war optimistisch, das ist legitim, dass jeder spielen möchte. Aber er muss sich erst richtig fit machen", sagte Bayern-Trainer Jupp Heynckes am Freitag. Wann der 28 Jahre alte Niederländer, der auf einen Einsatz gegen den BVB gehofft hatte, nach seinem Muskelfaserriss wieder zur Verfügung steht, könne er "nicht genau terminieren".

Dafür kehrt gegen den Titelverteidiger Bastian Schweinsteiger wieder in die Startelf des Rekordmeisters zurück. Der Nationalspieler war beim 2:0 gegen den SC Freiburg nicht berücksichtigt worden. Heynckes wollte keine Gelbsperre riskieren, da Schweinsteiger derzeit mit vier Karten belastet ist.

Auch Torjäger Mario Gomez steht gegen Dortmund nach seinem Startelf-Comeback in Freiburg wieder im Kader. Der 27-Jährige wird diesmal aber wohl erst einmal auf der Bank sitzen. "Er hat sehr lange Zeit ausgesetzt, er braucht weiter Spielpraxis, das hat man auch am Dienstag gesehen", sagte Heynckes. Anstelle von Gomez wird gegen Dortmund Mario Mandzukic beginnen, mit bisher neun Treffern bester Bundesliga-Torschütze der Münchner.

+++ Einsatz von Josue und Olic beim VfL Wolfsburg fraglich +++

14:10 Uhr: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg bangt vor dem Spiel gegen den HSV am Sonntag (17.30 Uhr) um den Einsatz von Ivica Olic und Josue. Beide konnten am Freitag verletzungsbedingt nicht mit der Mannschaft von Lorenz-Günther Köstner trainieren. Der Kroate Olic laboriert an Rückenproblemen, der Brasilianer Josue plagt sich mit einer Oberschenkelverletzung herum. Für die beiden Stammspieler könnten der ehemalige Nationalspieler Christian Träsch und der Schwede Rasmus Jönsson zum Zug kommen.

+++ Ronaldo besorgt über Zustand der Nationalmannschaft +++

13:22 Uhr: Der ehemalige Weltfußballer Ronaldo hat sich besorgt über den Zustand der brasilianischen Nationalmannschaft anderthalb Jahre vor der Heim-WM 2014 geäußert. "Der brasilianische Fußball erlebt derzeit nicht seinen besten Moment. Es könnte sogar der schlimmste Moment in seiner Geschichte sein", sagte der Weltmeister von 1994 und 2002 in Sao Paulo.

Im Land des Rekordweltmeisters ruhen die Hoffnungen nun auf Luiz Felipe Scolari. Der 64-Jährige war am Donnerstag nach der Trennung von Mano Menezes als Nationaltrainer vorgestellt worden. "Ich gratuliere ihm. Es ist eine enorme Herausforderung für ihn. Es wartet eine Menge Arbeit, aber ich denke, dass Brasilien bald wieder Vertreter des großen Fußballs sein wird", sagte Ronaldo. Scolari hatte die Brasilianer 2002 im Finale gegen Deutschland (2:0) zum fünften WM-Titel geführt. Beide Treffer erzielte Ronaldo.

+++ Ex-Nationalspieler Vieira fordert härtere Strafen gegen Rassismus +++

12:33 Uhr: Der frühere französische Nationalspieler Patrick Vieira hat härtere Strafen für rassistische Beschimpfungen im Fußball gefordert. "Wenn du wirklich gegen Rassismus kämpfen willst (...), musst du einen Punktabzug gegen Clubs verhängen oder sie aus dem europäischen Wettbewerb schmeißen", sagte der 36-Jährige in einem Interview mit der englischen Zeitung "Times". Wenn nichts unternommen werde, verschlimmere sich die Situation immer weiter, warnte der gebürtige Senegalese, der 2011 seine Karriere beendet hatte.

"Wir brauchen klare Regeln", sagte Viera, der mit Frankreich Welt- und Europameister wurde und 107 Mal für die Nationalmannschaft spielte. Er forderte die Verbände Fifa und Uefa sowie den englischen Fußballverband FA zum Handeln auf. "Wenn man einen Club ausschließt, weil er seine Fans nicht kontrollieren konnte, passiert das einmal, und ich kann garantieren, dass es kein zweites Mal passieren wird."

+++ Mönchengladbach bezieht Trainingslager in Dubai +++

11:20 Uhr: Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach wird sein Wintertrainingslager vom 4. bis 12. Januar in Dubai beziehen. Der Aufenthalt des fünfmaligen deutschen Meisters in dem Emirat am Persischen Golf ist Teil der internationalen Vermarktung der Bundesliga. Vor Ort sind unter anderem zwei Testspiele geplant, die im Rahmen der langjährigen Partnerschaft der Bundesliga mit Dubai Sports Channel live in 23 Ländern im Mittleren Osten und Nordafrika übertragen werden können. Die Gegner für die Spiele stehen noch nicht fest.

+++ Klose traut Lazio Champions League zu: "Wir können jeden schlagen" +++

10:35Uhr: Miroslav Klose traut seinem Club Lazio Rom in dieser Saison Siege gegen jedes Team und den Einzug in die Champions League zu. "Unsere Mannschaft hat viele Talente und kann jeden schlagen", sagte der deutsche Fußball-Nationalstürmer vor Lazios Serie-A-Spiel am Sonntag gegen den AC Parma.

Lazio sei stark in die Saison gestartet, müsse aber bescheiden bleiben. "Noch ist es zu früh, um vom Meistertitel zu sprechen", mahnte der 34-Jährige. Ein realistisches Ziel sei das Erreichen der Champions League. In der vergangenen Saison hatte Lazio den Einzug in die europäische Königsklasse knapp verpasst. Derzeit rangiert der Club mit sechs Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Juventus Turin auf Platz fünf in der italienischen Serie A.

+++ Bremen: Schaaf lehnt vorzeitige Vertragsverlängerung ab +++

10:15 Uhr: Trainer Thomas Schaaf von Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat eine vorzeitige Verlängerung seines bis 2014 auslaufenden Vertrages ausgeschlossen. "Eine Verlängerung ist für mich kein Thema", sagte der 51-Jährige der Bild-Zeitung, "im letzten Jahr habe ich verlängert. Dabei bleibt es."

Zuletzt hatte Werders Aufsichtsrats-Chef Willi Lemke eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Schaaf ins Gespräch gebracht, um die Gerüchte um einen Abschied des Trainers von der Weser verstummen zu lassen. Nach dem Wechsel von Sportdirektor und Geschäftsführer Klaus Allofs zum Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg halten sich die Spekulationen, dass ihm Schaaf folgen könnte.

+++ Ribery: "Ich will hier nicht mehr weg" +++

9:50 Uhr: Superstar Franck Ribery hat ein klares (Liebes-)Bekenntnis zum FC Bayern München abgegeben. Sein Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister laufe noch bis 2015 - "und ich will hier nicht mehr weg. Ich wurde noch nirgendwo so sehr geliebt!", machte der 29 Jahre alte Franzose vor dem Schlagerspiel am Sonnabend (18.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund im Bild-Interview deutlich.

Sogar als er schlecht gespielt habe, "als ich auch private Probleme hatte, haben die Fans nie gegen mich gepfiffen. Nie! Und wenn sie meinen Namen rufen, dieses Ribery-Ribery-Ribery - das ist ein so schönes Gefühl, dass mir die Worte dafür fehlen. Meine Frau findet das genauso bewegend. Für diese Fans spiele ich, für Karl-Heinz Rummenigge, für Uli Hoeneß, für euch alle", betonte der Nationalspieler.

(dpa/dapd/sid)
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