29.11.12

Gerüchte, Transfers, Zitate

Fußball-Ticker: Ballack plant Abschiedsspiel

Das Fußball-Geschehen des Tages: Heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Foto: dpa
Michael Ballack
Michael Ballack plant offenbar ein Abschiedsspiel

+++ Ballack plant Abschiedsspiel in Eigenregie +++

18:41 Uhr: Michael Ballack plant nach Informationen des "Express" in Eigenregie sein Abschiedsspiel für den 5. Juli 2013. Der 36-Jährige stecke bereits mitten in den Vorbereitungen und habe Leipzig, Kaiserslautern und Leverkusen als Spielorte ins Auge gefasst, berichtete das Kölner Blatt vorab. "Wir befinden uns in Gesprächen mit Michael", bestätigte Bayers Sportchef Rudi Völler entsprechende Pläne des langjährigen Kapitäns der Deutschen Nationalmannschaft. Ballacks Berater Michael Becker war am Donnerstagabend für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Der 98-fache Nationalspieler Ballack plane, prominente Mitspieler seiner Vereinsstationen 1. FC Kaiserslautern, Bayer Leverkusen, Bayern München und FC Chelsea einzuladen. Auf der Gästeliste sollen demnach unter anderem José Mourinho, Didier Drogba, Frank Lampard, Ashley Cole und Lionel Messi stehen. Bastian Schweinsteiger und Mesüt Özil sollen ebenfalls dabei sein.

Ballack hatte sich in der Frage eines Abschiedsspiels mit dem Deutschen Fußball-Bund entzweit. Ein DFB-Angebot, den dreifachen deutschen Fußballer des Jahres im August 2011 im Freundschaftsspiel gegen Brasilien in Stuttgart zu verabschieden, hatte Ballack verärgert abgelehnt. Er sprach von einer "Farce" und von "Almosen".

+++ Wolfsburger Olic verletzt: Einsatz bei Ex-Club gefährdet +++

17:45 Uhr: Der Wolfsburger Fußballprofi Ivica Olic droht im Duell mit seinem Ex-Club Hamburger SV am Sonntag auszufallen. Der Angreifer hat Rückenprobleme und konnte drei Tage vor dem HSV-Gastspiel beim VfL nicht am Auslaufen der Wolfsburger teilnehmen. Olic war im Bundesligaspiel bei Borussia Mönchengladbach am Mittwochabend wegen Schmerzen im Rücken ausgewechselt worden.

+++ Ex-Dortmunder Kagawa Asiens Fußballer des Jahres +++

16.35 Uhr: Der Ex-Dortmunder Shinji Kagawa ist von Asiens Fußball-Verband AFC zum Spieler des Jahres gewählt worden. Der Mittelfeldspieler des englischen Rekordmeisters Manchester United setzte sich gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Yuto Nagamoto (Inter Mailand) und Australiens Torhüter-Routinier Mark Schwarzer (FC Fulham) durch. Kagawa hatte in diesem Jahr mit Borussia Dortmund das Double gewonnen, bevor der 23-Jährige nach Manchester wechselte. Derzeit fällt Kagawa mit einer Knieverletzung aus, die er sich am 23. Oktober im Champions-League-Spiel gegen Sporting Braga (3:2) zugezogen hatte.

+++ Bayern bestreitet Benefizspiel gegen Aachen +++

15.57 Uhr: Rekordmeister Bayern München wird am 20. Januar 2013 zu einem Benefizspiel für den in die Krise geratenen Fußball-Traditionsclub Alemannia Aachen am Tivoli erwartet. Das teilte der Drittligist am Donnerstag mit. Der Verein musste aus finanzieller Not ein Planinsolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragen.

+++ Frankfurt schickt eigene Ordner mit nach Düsseldorf +++

15.10 Uhr: Eintracht Frankfurt wird zur Sicherheit rund um das Risikospiel am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf 50 eigene Ordner mit ihn die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt schicken. Der Fußball-Bundesligist bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. "Wir müssen im Vorfeld alles tun, um Probleme zu verhindern", sagte das Frankfurter Vorstandsmitglied Axel Hellmann.

Rund um das Zweitliga-Duell zwischen beiden Vereinen war es im vergangenen Februar zu tumultartigen Szenen und gegenseitigen Beschimpfungen gekommen. So bezeichnete Eintracht-Trainer Armin Veh den damaligen Düsseldorfer Stürmer Sascha Rösler als "Rotzlöffel" und "Schande für den deutschen Fußball". Vor seiner Rückkehr am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) sagte Veh allerdings: "Die Vorzeichen sind diesmal völlig anders. Damals ging es um den Aufstieg, jetzt sind wir in der Bundesliga. Die Düsseldorfer haben sich verändert, wir haben uns verändert – und es ist auch kein Rösler mehr dabei."

+++ HSV-Profi Rincon verschiebt Fingeroperation +++

15.04 Uhr: Tomas Rincon vom Hamburger SV verschiebt eine Operation am Finger wegen der anstehenden Aufgaben in der Bundesliga. Der Venezolaner kann trotz einer gerissenen Sehne mit einer Schiene weiter trainieren und spielen. Dies ergab nach Angaben des Vereins eine erneute Untersuchung. Zunächst war befürchtet worden, dass der Finger steif werden könne, wenn der Eingriff zu lange aufgeschoben wird.

+++ Fußballjahr für Stuttgarts Kvist nach Verletzung vorzeitig beendet +++

14.50 Uhr: Der VfB Stuttgart muss für den Rest des Fußballjahres auf Mittelfeldspieler William Kvist verzichten. Wie der Bundesligist am Donnerstag mitteilte, fällt der dänische Nationalspieler wegen einer Überlastungsreaktion des linken Mittelfußknochens für mindestens vier Wochen aus. "Das trifft uns natürlich sehr hart, aber ich bin froh, dass es von unseren Ärzten rechtzeitig erkannt wurde, sonst wäre William wegen eines drohenden Ermüdungsbruchs eventuell noch länger ausgefallen", sagte Trainer Bruno Labbadia. Damit werde der 27-Jährige dem VfB frühestens wieder in der Vorbereitung auf die Rückrunde zur Verfügung stehen.

+++ Hannover bangt um Ya Konan vor Mainz-Spiel +++

14.38 Uhr: Fußball-Bundesligist Hannover 96 muss im Spiel bei Mainz 05 am Sonnabend (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf abendblatt.de) wohl auf Torjäger Didier Ya Konan verzichten. Der Ivorer laboriert an Sprunggelenksproblemen. Dafür steht Mario Eggimann seinem Trainer Mirko Slomka zur Verfügung. Der Schweizer Innenverteidiger hatte sich beim 2:0 gegen Fürth am Dienstag eine Kopfverletzung zugezogen. Slomka erwartet in Mainz das "laufintensivste Spiel" für seine Mannschaft. Die Rheinhessen seien "taktisch sehr variablen Gegner" und "sehr schwer auszurechnen".

+++ Mainz 05 bangt gegen Hannover um Einsatz von Ivanschitz +++

14.24 Uhr: Mit angespannter Personallage geht der FSV Mainz 05 zum Ende der englischen Woche ins Heimspiel gegen Hannover 96. Sorgen bereitet dem Fußball-Bundesligisten vor der Partie am Sonnabend (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf abendblatt.de) Andreas Ivanschitz, der am Dienstag beim 3:1 bei Eintracht Frankfurt die Führung erzielt hatte. Der Österreicher zog sich eine Knöchelverletzung mit einer kleinen Risswunde zu. "Ich hoffe, es reicht bis zum Spieltag", sagte Ivanschitz am Donnerstag. Trainer Thomas Tuchel muss zudem neben dem verletzten Jan Kirchhoff auch den gesperrten Julian Baumgartlinger im zentralen Mittelfeld ersetzen. Noch nicht entschieden hat sich Tuchel, ob der 19-jährige Shawn Parker nach seinem tollen Debüt wieder in der Startelf steht.

+++ Einsatz der Schalke-Profis Papadopoulos und Afellay fraglich +++

14.07 Uhr: Der Einsatz der Schalke-Profis Kyriakos Papadopoulos und Ibrahim Afellay am Sonnabend (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Mönchengladbach ist fraglich. Der griechische Abwehrspieler musste am Donnerstag wegen Knieprobleme das Training abbrechen, teilte Huub Stevens, Cheftrainer des Bundesligavierten, mit. Die Diagnose der ärztlichen Untersuchung stehe noch aus. Ein Einsatz von Afellay (Muskelfaserriss) im Westderby ist nicht wahrscheinlich. Der Niederländer konnte immer noch nicht in das Mannschaftstraining zurückkehren.

+++ Zwei Spiele Sperre für Freiburger Diagne +++

12.21 Uhr: Bundesligist SC Freiburg muss in den anstehenden beiden Spielen auf Innenverteidiger Fallou Diagne verzichten. Die Sperre gegen den 23 Jahre alten Abwehrspieler verhängte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss. Rot-Sünder Diagne war am Mittwochabend in der Partie gegen Bayern München (0:2) nach einer Notbremse gegen Xherdan Shaqiri (18.) von Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) des Feldes verwiesen worden. Der SC Freiburg hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Diagne fehlt den Breisgauern in den Punktspielen am Samstag beim FC Augsburg und eine Woche später zuhause gegen die SpVgg Greuther Fürth (8. Dezember).

+++ Wehrle wird Kölns neuer Geschäftsführer +++

11.40 Uhr: Alexander Wehrle wird neuer Geschäftsführer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln. "Nach den intensiven Gesprächen mit den Vereinsverantwortlichen bin ich davon überzeugt, dass wir den Verein gemeinsam in eine gute und erfolgreiche Zukunft führen werden", sagte Wehrle. Der 37-Jährige übernimmt die Aufgaben der Geschäftsführung von Claus Horstmann und Oliver Leki, die ihre Ende Juni 2013 auslaufenden Verträge nicht verlängern wollten, und wechselt spätestens zum 1. April 2013 vom Bundesligisten VfB Stuttgart zu den Rheinländern. Für die Stuttgarter ist Wehrle als Referent des Vorstandes tätig. Wie FC-Präsident Werner Spinner mitteilte, wurde Wehrle von einer achtköpfigen Auswahlkommission mit Vertretern aller FC-Gremien und einem professionellen Assessmentverfahren ausgewählt. Spinner hofft, dass der VfB Wehrle baldmöglichst von seinen vertraglichen Verpflichtungen entbindet, damit der Diplom-Betriebswirt sein neues Amt bereits vor April antreten kann.

+++ FIFPro warnt Inter Mailand vor Mobbing gegen Sneijder +++

10.26 Uhr: Die internationale Spielervereinigung FIFPro setzt den ehemaligen italienischen Fußball-Meister Inter Mailand unter Druck und warnt vor Mobbing gegenüber dem Niederländer Wesley Sneijder. FIFPro-Präsident Leo Grosso sprach vor "einer gravierenden und inakzeptablen Verletzung" von Sneijders Rechte, sollte dieser weiterhin vom Kader ausgeschlossen werden, um ihn zu zwingen, eine Vertragsverlängerung zu schlechteren Konditionen anzunehmen. "Diese Situation wundert mich, denn Inter hat sich bisher stets mit seinen Spielern korrekt verhalten", sagte Grosso laut Gazzetta dello Sport.

Angeblich will Inter den Vertrag mit dem niederländischen Vize-Weltmeister vorzeitig bis 2017 verlängern, allerdings soll Sneijder eine Gehaltskürzung von sechs auf vier Millionen Euro pro Jahr akzeptieren. Der 28-Jährige, der noch bis 2015 an die Lombarden gebunden ist, weigert sich bislang. "Der Verein hat beschlossen, vorübergehend den Spieler nicht einzusetzen bis mehr Klarheit eintritt. Dies ermöglicht unserem Coach, anderen Spielern mehr Raum zu lassen", hatte Inters Sportdirektor Marco Branca erklärt. In dieser Saison war das Oranje-Ass lediglich in acht Spielen zum Einsatz gekommen, bei denen er zwei Tore erzielte. Inter hatte im Sommer vergeblich versucht, sich von Sneijder zu trennen.

+++ MSV Duisburg vor der Rettung +++

9.47 Uhr: Der MSV Duisburg kann die drohende Insolvenz möglicherweise doch abwenden. Laut Medienberichten wurde in Gesprächen der Gremien des Zweitligisten mit den Stadiongesellschaftern am Mittwochabend ein entscheidender Fortschritt zur Behebung der finanziellen Schieflage erzielt. "Ich gehe davon aus, dass die Insolvenz abgewendet ist", sagte Gesellschafter Walter Hellmich der "Rheinischen Post" (Donnerstag). Von Vereinsseite wurde dies nicht bestätigt. "Wir werden uns erst äußern, wenn es eine finale Faktenlage gibt", sagte Sprecher Martin Haltermann am Donnerstag.

+++ Trotz Talfahrt: Hoffenheim hält an Trainer Babbel fest +++

9.16 Uhr: 1899 Hoffenheim hält trotz der aktuellen Talfahrt an Trainer Markus Babbel fest. "Markus wird auch am Sonntag gegen Bremen auf der Bank sitzen", sagte Manager Andreas Müller am Mittwochabend dem TV-Sender Sky nach der bitteren 2:4 (1:2)-Pleite gegen den 1. FC Nürnberg. Hoffenheim belegt in der Fußball-Bundesliga den Relegationsplatz und konnte in den vergangenen neun Spielen nur einen Sieg feiern. Müller kritisierte vor allem die Mannschaft: "Ich weiß nicht, was in den Köpfen der Spieler ist. Das sind Fehler, die dürfen einfach nicht passieren. Ich kann das nicht erklären."

+++ Neuer Chelsea-Coach Benítez setzt auf den Dauer-Reservisten Marin +++

8.30 Uhr: Der neue Chelsea-Trainer Rafael Benítez hat dem früheren Fußball-Nationalspieler Marko Marin Hoffnung auf Einsätze gemacht. "Ich denke nicht, dass er verzweifelt ist. Er hat sehr gut trainiert", sagte der Spanier über den deutschen Dauer-Reservisten im "Fulham Chronicle" (Mittwoch). "Er war eine Weile verletzt, aber ich kenne ihn. Er ist ein guter Spieler, den ich von Werder Bremen kenne."

Der im Juli für acht Millionen Euro von der Weser an die Themse gewechselte 23-jährige Marin durfte prompt am Mittwochabend im West-Londoner Derby gegen den FC Fulham (0:0) sein Premier-League-Debüt feiern. Er wurde in der 82. Minute für den Belgier Eden Hazard eingewechselt. Das offensive Mittelfeld des Champions-League-Siegers Chelsea ist stark besetzt: Marin kam bisher nicht an Stars wie Hazard, Juan Mata und Oscar vorbei.

(dpa/dapd/sid)
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