Schleswig-Holstein Warnstreik auf dem Nord-Ostsee-Kanal hat begonnen

Foto: Carsten Rehder / dpa

Die Beschäftigten streiken gegen die geplante Umstrukturierung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, da dadurch Arbeitsplätze gefährdet und Standorte geschlossen werden könnten.

Brunsbüttel/Kiel. Auf dem Nord-Ostsee-Kanal (NOK) haben die Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung einen 24-stündigen Warnstreik begonnen. Das bestätigte am Donnerstagmorgen eine Verdi-Sprecherin.

Von der Arbeitsniederlegung betroffen waren neben den Schleusen Brunsbüttel und Kiel-Holtenau auch die Wasser- und Schifffahrtsämter Tönning, Rendsburg, Lübeck, Lauenburg und Stralsund. Die Warnstreiks richten sich laut Verdi gegen die geplante Umstrukturierung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Dadurch würden nicht nur Arbeitsplätze gefährdet und Standorte geschlossen, sondern die gesamte Infrastruktur der Wasserwege in eine unsichere rechtliche Lage gebracht, hieß es.

An den Warnstreiks wollten sich in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern nach Einschätzung der Gewerkschaft 200 bis 300 Beschäftigte beteiligen.