28.12.12

Schleswig-Holstein

Albig wünscht sich mehr Zivilcourage unter den Bürgern

Ministerpräsident Torsten Albig fordert die Schleswig-Holsteiner für das neue Jahr auf "nicht wegzusehen, wenn jemand Hilfe braucht".

Foto: dpa
Torsten Albig
Torsten Albig (SPD), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein

Kiel. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hat die Bürger seines Bundeslandes zu mehr Zivilcourage im neuen Jahr aufgefordert. "Lassen Sie uns nicht wegsehen, wenn jemand unsere Hilfe braucht", sagte Albig in seiner am Freitag veröffentlichten Neujahrsansprache an die Schleswig-Holsteiner.

Der Ministerpräsident, der seit dem 12. Juni 2012 im Amt ist, fügte hinzu: "Lassen Sie uns nicht fragen: Was geht mich das an? Was kriege ich dafür? Es geht uns etwas an. Uns alle!"

Albig rief die Bürger dazu auf, auch künftig dafür zu sorgen, "dass wir weiter eng zusammenstehen in unserem Land". Das bringe einem vielleicht keine Rendite. "Aber das bringt Sicherheit, Zufriedenheit, Wärme. Es macht unser Land stark", sagte der 49-Jährige weiter.

Zwei Ereignisse in Schleswig-Holstein haben den Ministerpräsidenten 2012 besonders berührt: Da war zum einen der 20. Jahrestag der rassistischen Brandanschläge in Mölln. "Immer noch stehen die leidgeprüften Familien oft mit ihrem Schmerz allein da", sagte Albig. Zum anderen musste ein kleiner Jungen in Bad Segeberg sein Leben in einem Kellerloch fristen – "ohne dass Behörden, Nachbarn oder wir alle als Mitmenschen das bemerkt hätten".

(dapd)
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