Pomellen (dpa/mv). Laut Bundesgrenzschutz stammten vier Männer aus Afghanistan, fünf aus Eritrea, jeweils zwei aus Somalia und Mali sowie einer aus Äthiopien. Fast alle kamen demnach über Russland und Belarus.

Die Bundespolizei hat an zwei Tagen im Grenzgebiet von Mecklenburg-Vorpommern zu Polen 13 eingeschleuste Männer aufgegriffen sowie einen weiteren, der von der Stadt München zur Abschiebung gesucht wurde. Vier von ihnen stammten aus Afghanistan, fünf aus Eritrea, jeweils zwei aus Somalia und Mali sowie einer aus Äthiopien, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Fast alle gaben demnach an, die Route über Russland, Belarus und Polen nach Deutschland genommen zu haben. Bis zu 6000 Euro sollen sie nach ihren eigenen Angaben für eine Schleusung bezahlt haben.

Wie es weiter hieß, entschied die Bundespolizei nach der Prüfung von Dokumenten, sieben von ihnen nach Polen zurückzuweisen. Die anderen begehrten Asyl und wurden an die zuständigen Behörden in MV weitergeleitet, wie es hieß. Alle 14 Männer waren den Angaben zufolge am Dienstag beziehungsweise Mittwoch aufgegriffen worden.

Im vergangenen Jahr waren an der deutsch-polnischen Grenze in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 1000 illegale Grenzübertritte festgestellt worden. Davon waren nach Angaben der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt 382 Migranten, die über die sogenannte Belarus-Route gekommen waren. Sechs Schleuser seien gefasst worden. Russland wird verdächtigt, gezielt Migranten mit dem Ziel in die EU bringen zu lassen, die Gesellschaften dort zu destabilisieren.