25.01.13

Jahresbilanz

Nord-Ostsee-Kanal erzielte 2012 zweitbestes Ergebnis

Der Nord-Ostsee-Kanal hat für vergangenes Jahr eine positive Bilanz gezogen. Für einen neuen Rekord reichte es 2012 jedoch nicht.

Foto: dpa
Nord-Ostsee-Kanal (NOK)
Ein Tanker fährt auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Kiel. Den maroden Schleusen zum Trotz: Der Nord-Ostsee-Kanal hat 2012 einen neuen Rekord nur knapp verfehlt. Fast 35 000 Schiffe mit einer Ladung von 104 Millionen Tonnen passierten im vergangenen Jahr die Wasserstraße zwischen Kiel und Brunsbüttel, berichtete die Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) Nord am Freitag. Damit nahm die Zahl der Schiffe zum Vorjahr um vier Prozent zu, während bei der Ladung sogar eine Steigerung um sechs Prozent verbucht wurde. Das bisherige Spitzenergebnis in der mehr als 100-jährigen Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals wurde 2008 mit einer Gesamtladung von etwa 105 Millionen Tonnen erreicht.

Die Jahresbilanz 2012 fiel ausgesprochen positiv aus, obwohl Schiffe oft warten mussten, weil Schleusen defekt waren. Der Kanal habe sich als unverzichtbare Verbindung zwischen den deutschen Nordseehäfen und dem prosperierenden Ostseeraum erwiesen, sagte der Dezernatsleiter für Schifffahrt der WSD Nord, Jörg Heinrich. "Er ist nach wie vor fest eingebunden in die Logistikketten."

2012 setzte sich auch der Trend zu immer größeren Schiffen fort. Die Bruttoraumzahl aller Schiffe lag mit mehr als 166 Millionen um 7,5 Prozent höher als 2011. Im Durchschnitt befuhren täglich gut 95 Schiffe den Kanal. Vor zehn Jahren hatten 38 500 Schiffe nicht einmal 65 Millionen Tonnen durch den Kanal gebracht.

"Es ist deutlich zu erkennen, dass sich der in Nordeuropa wieder wachsende Seegüterumschlag auch im Nord-Ostsee-Kanal positiv bemerkbar macht", bilanzierte Heinrich. Im reinen Transitverkehr beförderten 2012 gut 26 800 Schiffe 98 Millionen Tonnen durch den Kanal. Im Teilstreckenverkehr zu den am Kanal gelegenen Häfen bewegten knapp 8000 Schiffe eine Ladungsmenge von nicht ganz 6 Millionen Tonnen.

Das größte Schiff, das 2012 die rund 100 Kilometer lange Wasserstraße passierte, war der Massengutfrachter "Aeolian Vision" mit 43 767 BRZ, einer Länge von 229 Metern, einer Breite von 32,24 Metern und einem Tiefgang von 7,2 Metern.

(dpa/abendblatt.de)
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