19.01.13

Zuwachs

Tourismus-Boom in Mecklenburg-Vorpommern

Es wurde das beste November-Ergebnis seit 1991 erzielt. Die Ankünfte stiegen um 9,1 Prozent (338.000) im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Foto: dapd
Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU, neben Kanzlerin Angela Merkel) freut sich über ein Wachstum der Tourismuszahlen
Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU, neben Kanzlerin Angela Merkel) freut sich über ein Wachstum der Tourismuszahlen

Schwerin. Die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern hat im vergangenen Jahr das beste November-Ergebnis seit 1991 erzielt. Die Ankünfte stiegen um 9,1 Prozent (absolut: 338.000) im Vergleich zum Vorjahresmonat, die Zahl der Übernachtungen legten um 7,8 Prozent (1,11 Millionen) zu, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Sonnabend in Schwerin.

Die stärksten Zuwächse bei den Übernachtungen verzeichnete demnach Vorpommern (plus 11,4 Prozent zum Vorjahresmonat), gefolgt von der Mecklenburgischen Ostseeküste (plus 9,3 Prozent), der Mecklenburgischen Schweiz/Seenplatte (plus 8,6 Prozent), Westmecklenburg (plus 1,9 Prozent) und Rügen/Hiddensee (plus 1,2 Prozent).

Auch im Jahresverlauf sehe es "insgesamt gut aus", sagte der Minister weiter. Nötig seien jedoch noch mehr saisonunabhängige Angebote, um im Wettbewerb mit anderen mithalten zu können. Beispiele für solche Investitionen seien das Darwineum in Rostock, das Ozeaneum in Stralsund oder das Müritzeum in Waren (Müritz). Von Januar bis November buchten nach Angaben des Statistischen Amtes 6,68 Millionen Gäste (plus 2,7 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern rund 26,85 Millionen Übernachtungen (plus 0,8 Prozent).

Positiv habe sich im Jahresverlauf 2012 auch der internationale Tourismus entwickelt, hieß es. Noch nie zuvor seit 1991 habe es so viele Ankünfte (319.200) und Übernachtungen (878.138) von ausländischen Gästen gegeben. Die Zahlen zum Jahresende könnten erstmals die Marke von 900.000 Übernachtungen überschreiten. Die Gäste kommen hauptsächlich aus den Niederlanden (147.087 Übernachtungen), der Schweiz (143.937), Schweden (124.969) und Dänemark (117.059).

Zuwächse verzeichneten auch die Campingbetriebe. Sie meldeten nach dem Einbruch des Jahres 2011 bei Ankünften ein Plus von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und bei Übernachtungen ein Plus von 7,1 Prozent. Bis November verbrachten insgesamt rund 832.000 Gäste rund 3,87 Millionen Nächte auf Campingplätzen.

(epd)
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