Durchgezählt Tierische Inventur im Zoo von Hannover

Foto: dapd

Elefanten, Stachelschweine, Pinguine – sie alle wurden sorgsam gezählt. Doch nicht jeder Artgenosse zeigte sich kooperativ.

Hannover. Tierische Inventur bei den Elefanten, Stachelschweinen, Pinguinen und allen anderen: 3306 Exemplare in 247 Arten haben die Pfleger im Zoo Hannover zum Abschluss des Zoojahres gezählt. Nicht jede Art sei gleichermaßen kooperativ, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Die Meerschweinchen rannten durcheinander, die Kängurus hüpften hin und her, die Goldfische tauchten einfach ab. Agakröte Adelheid sprang kurzerhand von der Waage, während Brillenpinguin Sigrid mit stoischer Ruhe verharrte. Es wird nämlich nicht nur gezählt, sondern zu wissenschaftlichen Vergleichszwecken auch gewogen und gemessen.

Das größte Tier, Elefantenbulle Schorse, ist übrigens 5,80 Meter hoch, das kleinste Tier, Blattschneider-Ameise Bärbel, misst lediglich 0,5 Zentimeter. Anden-Kondor Julchen ist mit 51 Jahren die Seniorin im Zoo. Das Nesthäkchen, ein noch namenloses rauwolliges Pommernschaf, kam am 27. Dezember zur Welt.

Zugleich kündigte der Zoo an, dass im Eisbärbecken der Kanada-Landschaft Yukon Bay von diesem Montag an eine Korrosionsschutzwand eingebaut wird. Sie soll verhindern, dass die Spundwände sowie die Metallwände an Schiff und Kran rosten. Die Eisbären bleiben während der Bauarbeiten in ihren Gehegen hinter den Kulissen und werden für Besucher erst Ende Februar zu sehen sein. In dieser Zeit seien die Tageskarten als kleines Trostpflaster um 25 Prozent reduziert, erklärte der Zoo.