Immobilien

Fensteraustausch trotz Veto der WEG erlaubt ?

Gemäß Teilungserklärung unserer WEG von 1963 sind Änderungen an der äußeren Gestaltung des Gebäudes ( also auch der Fenster ) nicht ohne Zustimmung der Mehrheit der Eigentümer möglich. Die Fenster sind Gemeinschaftseigentum, die Kosten für einen individueller Austausch ( z.B. für erhöhten Wärmeschutz ) muss jedoch der betreffende Eigentümer tragen. Das Fenster in unserem Schlafzimmer ist ein altes Schwingfenster ohne jede Dichtung. Es fällt damit unter das neue Lärmschutzprogramm 8+ des Hamburger Flughafen für Norderstedt.

Der Flughafen fördert jedoch keine neuen Schwingfenster, da deren bauliche Eigenheiten nicht den geforderten technischen Kriterien für den angestrebten Wärme- und Schallschutz entsprechen. Für die Inanspruchnahme der Förderung müsste ich daher ein modernes geteiltes Dreh-Kippfenster einbauen lassen. Dies widerspricht jedoch der alten Teilungserklärung und wurde schon in der Vergangenheit mehrfach abgelehnt. Kann ich unter den besonderen Umständen meine berechtigten Interessen trotzdem durchsetzen ?

Gemäß Teilungserklärung unserer WEG von 1963 sind Änderungen an der äußeren Gestaltung des Gebäudes (also auch der Fenster ) nicht ohne Zustimmung der Mehrheit der Eigentümer möglich. Die Fenster sind Gemeinschaftseigentum, die Kosten für einen individuellen Austausch ( z.B. für erhöhten Wärmeschutz) muss jedoch der betreffende Eigentümer tragen. Das Fenster in unserem Schlafzimmer ist ein altes Schwingfenster ohne jede Dichtung. Es fällt damit unter das neue Lärmschutzprogramm 8+ des Hamburger Flughafen für Norderstedt. Der Flughafen fördert jedoch keine neuen Schwingfenster, da deren bauliche Eigenheiten nicht den geforderten technischen Kriterien für den angestrebten Wärme- und Schallschutz entsprechen. Für die Inanspruchnahme der Förderung müsste ich daher ein modernes geteiltes Dreh-Kippfenster einbauen lassen. Dies widerspricht jedoch der alten Teilungserklärung und wurde schon in der Vergangenheit mehrfach abgelehnt. Kann ich unter den besonderen Umständen meine berechtigten Interessen trotzdem durchsetzen ?

Bei Ihrem Anliegen handelt es sich um die Durchführung einer modernisierenden Instandsetzung gemäß § 22 Abs. 3 WEG. Bei einem Reparaturbedarf kann jeder Wohnungseigentümer einen Anspruch auf eine modernisierende Instandsetzung haben. Ob und in welchem Umfang ein solcher Anspruch besteht, ist eine Frage des Einzelfalls und bedarf einer Interessenabwägung. Auf der einen Seite steht Ihr Interesse an der Inanspruchnahme der Fördermittel für Ihr Schlafzimmerfenster. Auf der anderen Seite steht das Interesse der übrigen Wohnungseigentümer an der Erhaltung eines offenbar derzeit gegebenen einheitlichen optischen Gesamteindruckes der Eigentumsanlage. Meiner Ansicht nach dürfte sich grundsätzlich ein "geteiltes" Fenster bei einer ansonsten einheitlichen Gestaltung mit Schwingfenstern nachteilig auf den architektonischen Gesamteindruck des Gebäudes auswirken, so dass Ihr Interesse an dem Erhalt der Fördermittel dahinter zurücktreten muss.

Experte: Arne Carstens, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht (www.fps-law.de)

Gemäß Teilungserklärung unserer WEG von 1963 sind Änderungen an der äußeren Gestaltung des Gebäudes ( also auch der Fenster ) nicht ohne Zustimmung der Mehrheit der Eigentümer möglich. Die Fenster sind Gemeinschaftseigentum, die Kosten für einen individueller Austausch ( z.B. für erhöhten Wärmeschutz ) muss jedoch der betreffende Eigentümer tragen. Das Fenster in unserem Schlafzimmer ist ein altes Schwingfenster ohne jede Dichtung. Es fällt damit unter das neue Lärmschutzprogramm 8+ des Hamburger Flughafen für Norderstedt.

Der Flughafen fördert jedoch keine neuen Schwingfenster, da deren bauliche Eigenheiten nicht den geforderten technischen Kriterien für den angestrebten Wärme- und Schallschutz entsprechen. Für die Inanspruchnahme der Förderung müsste ich daher ein modernes geteiltes Dreh-Kippfenster einbauen lassen. Dies widerspricht jedoch der alten Teilungserklärung und wurde schon in der Vergangenheit mehrfach abgelehnt. Kann ich unter den besonderen Umständen meine berechtigten Interessen trotzdem durchsetzen ?

Gemäß Teilungserklärung unserer WEG von 1963 sind Änderungen an der äußeren Gestaltung des Gebäudes (also auch der Fenster ) nicht ohne Zustimmung der Mehrheit der Eigentümer möglich. Die Fenster sind Gemeinschaftseigentum, die Kosten für einen individuellen Austausch ( z.B. für erhöhten Wärmeschutz) muss jedoch der betreffende Eigentümer tragen. Das Fenster in unserem Schlafzimmer ist ein altes Schwingfenster ohne jede Dichtung. Es fällt damit unter das neue Lärmschutzprogramm 8+ des Hamburger Flughafen für Norderstedt. Der Flughafen fördert jedoch keine neuen Schwingfenster, da deren bauliche Eigenheiten nicht den geforderten technischen Kriterien für den angestrebten Wärme- und Schallschutz entsprechen. Für die Inanspruchnahme der Förderung müsste ich daher ein modernes geteiltes Dreh-Kippfenster einbauen lassen. Dies widerspricht jedoch der alten Teilungserklärung und wurde schon in der Vergangenheit mehrfach abgelehnt. Kann ich unter den besonderen Umständen meine berechtigten Interessen trotzdem durchsetzen ?

Bei Ihrem Anliegen handelt es sich um die Durchführung einer modernisierenden Instandsetzung gemäß § 22 Abs. 3 WEG. Bei einem Reparaturbedarf kann jeder Wohnungseigentümer einen Anspruch auf eine modernisierende Instandsetzung haben. Ob und in welchem Umfang ein solcher Anspruch besteht, ist eine Frage des Einzelfalls und bedarf einer Interessenabwägung. Auf der einen Seite steht Ihr Interesse an der Inanspruchnahme der Fördermittel für Ihr Schlafzimmerfenster. Auf der anderen Seite steht das Interesse der übrigen Wohnungseigentümer an der Erhaltung eines offenbar derzeit gegebenen einheitlichen optischen Gesamteindruckes der Eigentumsanlage. Meiner Ansicht nach dürfte sich grundsätzlich ein "geteiltes" Fenster bei einer ansonsten einheitlichen Gestaltung mit Schwingfenstern nachteilig auf den architektonischen Gesamteindruck des Gebäudes auswirken, so dass Ihr Interesse an dem Erhalt der Fördermittel dahinter zurücktreten muss.

Experte: Arne Carstens, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht (www.fps-law.de)

Gemäß Teilungserklärung unserer WEG von 1963 sind Änderungen an der äußeren Gestaltung des Gebäudes ( also auch der Fenster ) nicht ohne Zustimmung der Mehrheit der Eigentümer möglich. Die Fenster sind Gemeinschaftseigentum, die Kosten für einen individueller Austausch ( z.B. für erhöhten Wärmeschutz ) muss jedoch der betreffende Eigentümer tragen. Das Fenster in unserem Schlafzimmer ist ein altes Schwingfenster ohne jede Dichtung. Es fällt damit unter das neue Lärmschutzprogramm 8+ des Hamburger Flughafen für Norderstedt.

Der Flughafen fördert jedoch keine neuen Schwingfenster, da deren bauliche Eigenheiten nicht den geforderten technischen Kriterien für den angestrebten Wärme- und Schallschutz entsprechen. Für die Inanspruchnahme der Förderung müsste ich daher ein modernes geteiltes Dreh-Kippfenster einbauen lassen. Dies widerspricht jedoch der alten Teilungserklärung und wurde schon in der Vergangenheit mehrfach abgelehnt. Kann ich unter den besonderen Umständen meine berechtigten Interessen trotzdem durchsetzen ?

Gemäß Teilungserklärung unserer WEG von 1963 sind Änderungen an der äußeren Gestaltung des Gebäudes (also auch der Fenster ) nicht ohne Zustimmung der Mehrheit der Eigentümer möglich. Die Fenster sind Gemeinschaftseigentum, die Kosten für einen individuellen Austausch ( z.B. für erhöhten Wärmeschutz) muss jedoch der betreffende Eigentümer tragen. Das Fenster in unserem Schlafzimmer ist ein altes Schwingfenster ohne jede Dichtung. Es fällt damit unter das neue Lärmschutzprogramm 8+ des Hamburger Flughafen für Norderstedt. Der Flughafen fördert jedoch keine neuen Schwingfenster, da deren bauliche Eigenheiten nicht den geforderten technischen Kriterien für den angestrebten Wärme- und Schallschutz entsprechen. Für die Inanspruchnahme der Förderung müsste ich daher ein modernes geteiltes Dreh-Kippfenster einbauen lassen. Dies widerspricht jedoch der alten Teilungserklärung und wurde schon in der Vergangenheit mehrfach abgelehnt. Kann ich unter den besonderen Umständen meine berechtigten Interessen trotzdem durchsetzen ?

Bei Ihrem Anliegen handelt es sich um die Durchführung einer modernisierenden Instandsetzung gemäß § 22 Abs. 3 WEG. Bei einem Reparaturbedarf kann jeder Wohnungseigentümer einen Anspruch auf eine modernisierende Instandsetzung haben. Ob und in welchem Umfang ein solcher Anspruch besteht, ist eine Frage des Einzelfalls und bedarf einer Interessenabwägung. Auf der einen Seite steht Ihr Interesse an der Inanspruchnahme der Fördermittel für Ihr Schlafzimmerfenster. Auf der anderen Seite steht das Interesse der übrigen Wohnungseigentümer an der Erhaltung eines offenbar derzeit gegebenen einheitlichen optischen Gesamteindruckes der Eigentumsanlage. Meiner Ansicht nach dürfte sich grundsätzlich ein "geteiltes" Fenster bei einer ansonsten einheitlichen Gestaltung mit Schwingfenstern nachteilig auf den architektonischen Gesamteindruck des Gebäudes auswirken, so dass Ihr Interesse an dem Erhalt der Fördermittel dahinter zurücktreten muss.

Experte: Arne Carstens, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht (www.fps-law.de)

Die Frage:Ich würde gern ein Schwingfenster ohne jede Dichtung in unserem Schlafzimmer durch ein modernes geteiltes Dreh-Kippfenster ersetzen, auch weil die Maßnahme dann über ein Lärmschutzprogramm 8+ des Hamburger Flughafens gefördert wird. Die WEG lehnt dies unter Berufung auf unsere Teilungserklärung (aus 1963) ab. Kann ich mich darüber hinwegsetzen?

Der Experte: Bei Ihrem Anliegen handelt es sich um die Durchführung einer modernisierenden Instandsetzung gemäß
§ 22 Abs. 3 WEG. Bei einem Reparaturbedarf kann jeder Wohnungseigentümer einen Anspruch auf eine modernisierende Instandsetzung haben. Ob und in welchem Umfang ein solcher Anspruch besteht, ist eine Frage des Einzelfalls und bedarf einer Interessenabwägung. Auf der einen Seite steht Ihr Interesse an der Inanspruchnahme der Fördermittel für Ihr Schlafzimmerfenster. Auf der anderen Seite steht das Interesse der übrigen Wohnungseigentümer an der Erhaltung eines offenbar derzeit gegebenen einheitlichen optischen Gesamteindruckes der Eigentumsanlage. Meiner Ansicht nach dürfte sich grundsätzlich ein "geteiltes" Fenster bei einer ansonsten einheitlichen Gestaltung mit Schwingfenstern nachteilig auf den architektonischen Gesamteindruck des Gebäudes auswirken, sodass Ihr Interesse an dem Erhalt der Fördermittel dahinter zurücktreten muss.

Experte: Arne Carstens, Fachanwalt für
Miet- und Wohnungseigentumsrecht
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