Die neue Version des Browsers bringt Nutzern mehr Kontrolle. Auch die Batterielaufzeit von Windows-Notebooks verbessert Google Chrome 23.

Berlin. Er gilt als mithin schnellster derzeit verfügbarer Internet-Browser und schickt sich an, mit in Deutschland mittlerweile 32 % Marktanteil (Stand April 2012) dem Internet Explorer (34 %) die Vorherrschaft streitig zu machen: Google Chrome.

Jetzt hat der Internetgigant die neue Version seines Browsers vorgestellt. Auffälligste Neuerung von Chrome 23 ist ein Menü, mit dem Nutzer den Zugriff von Webseiten auf Funktionen des Computers steuern können. Mit einem Klick auf ein Symbol links in der Adressleiste können sie zum Beispiel Pop-Ups, Javascript und die Abfrage des Standorts blockieren. Außerdem hat der Browser jetzt auch die sogenannte Do-Not-Track-Funktion an Bord. Diese teilt einer Webseite mit, dass sie den Besucher nicht verfolgen und keine Daten über ihn sammeln soll. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Empfänger dem Wunsch auch nachkommt.

Neben diesen neuen Sicherheitsfunktionen soll die neue Version des Google-Browsers schneller und sparsamer laufen als zuvor: Videos werden nun über den Grafikchip (GPU) des Computers und nicht mehr über den Standardprozessor (CPU) abgespielt. Weil die GPU dabei viel effizienter arbeitet, soll der Browser die Batterielaufzeit von Windows-Notebooks spürbar verbessern. Chrome aktualisiert sich in der Regel von alleine, manuell herunterladen lässt sich das Update mit einem Klick auf „Jetzt aktualisieren“ im Menü „Über Chrome“.