25.10.12

Immonet-Umfrage

Gehört der Fernseher ins Schlafzimmer?

Umfrage ergab klares Patt bei Teilnehmern - eine Hälfte sprach sich für räumliche Grenzen des TV-Geräts aus, die andere für "TV total".

Foto: Bildagentur-online
Frau im Bett mit einer Fernbedienung
Eine Frau im Bett mit einer Fernbedienung. Viele Menschen lieben es, vom Bett aus fernzusehen (Symbolbild)

Hamburg. Fernsehen ist der Deutschen liebste Freizeitbeschäftigung: 2011 lag die durchschnittliche Fernsehdauer laut Marktforschungsinstitut Statista pro Tag bei 225 Minuten – rund eine halbe Stunde länger als noch vor zehn Jahren . Ob die Flimmerkiste auch in die Schlafzimmer gehört, darüber herrscht jedoch Uneinigkeit. Sicher ist, dass der Reiz der bunten Bilder das Einschlafen erschwert – besonders wenn der Fernseher beim Schlafen einfach weiter flimmert. Und vom Bettgenossen lenkt die mediale Unterhaltung außerdem ab.

Eine Kunden-Umfrage des Immobilienportals Immonet ergab, dass sich gegen die Nutzung des Fernsehers im Schlafzimmer aber nur eine knappe Mehrheit ausspricht: 52 Prozent der rund 1.900 Befragten meinen, dass die Fernsehzone räumliche Grenzen haben muss und ein TV-Gerät oder eine Spielkonsole auf keinen Fall ins Schlafzimmer gehören.

Die andere Hälfte der Befragten hat die Mattscheibe hingegen gerne in der Nähe des Bettes – schließlich ist Fernsehen in den Federn ausgesprochen gemütlich. Rund 20 Prozent finden das Fernsehen im Schlafzimmer auch völlig unbedenklich und fürchten anscheinend keine Beeinträchtigung für Liebesleben oder Nachtruhe.

In einem Punkt machen allerdings auch etwa die Hälfte aller Fürsprecher des multimedialen Schlafzimmers eine Einschränkung: Sie sagen zwar Ja zum Fernseher im eigenen Schlafzimmer, finden aber, dass er bei Kindern nicht in die Nähe des Bettes gehört. Wer die Wirkung der Bilder auf die Kleinen kennt – der Kopf ist schief gelegt, der Blick gebannt, der Mund steht offen – versteht warum: Einmal darin versunken, sind sie kaum noch von der Mattscheibe zu lösen. Das ohnehin nicht einfache Zubettgehen kann dann ein sehr langwieriges Unterfangen werden.

HA/Immonet
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