Operation misslungen

Verpfuschte Penisvergrößerung: 2,5 Zentimeter blieben übrig

Er wollte einen größeren Penis - und musste für seinen Wunsch nicht nur finanziell teuer bezahlen: Gleich zweimal geriet ein Mann aus Florida an Pfuscher ohne Arztlizenz

Der Wunsch nach einem größeren Penis geriet für einen Haarstylisten aus Florida zum Fiasko: Wie das Internetportal "nbcmiami.com" berichtet, ließ der Mann zwei Operationen an seinem Glied vornehmen - und geriet offenbar beide Male an inkompetente Pfuscher. Das Ergebnis der missglückten Operationen: ein nur noch 2,5 Zentimeter großer Penis, kein Gefühl beim Urinieren, Sex ist unmöglich, zudem leide der Mann unter "schmerzhaften, spontanen Erektionen".

Das Drama begann mit Pfusch Nr. 1 im März 2014, als der Mann eine Penisvergrößerung durchführen ließ. Dabei wurden nicht zugelassene kosmetische "Füller" verwendet, woraufhin sich das Glied des Mannes innerhalb kürzester Zeit völlig verformte. Dann wandte der Mann sich an einen weiteren Arzt, um seinen Penis wieder begradigen zu lassen - und geriet wieder an einen Pfuscher. Als er aus der Vollnarkose erwachte, soll der Verband voller Blut gewesen sein, der Patient litt unter starken Schmerzen im Penis und im Unterleib. Dann der Schock: Viel kleiner, immer noch verformt. Alles ganz normal, erklärte ihm der für den Pfusch verantwortliche "Arzt" - einfach regelmäßig den Verband wechseln und links und rechts zwei Stöckchen als "Schienen" befestigen.

Die erste Operation kostete den Mann 1500, die zweite 1000 Dollar - beide "Behandler" hatten keine Arztlizenz, wie sich später herausstellte. Einer wurde bereits festgenommen, nach dem zweiten wird derzeit gefahndet. (cas)

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