Leserbriefe

Briefe an die Redaktion: 10. Januar 2017

Kein Platz für Rettungsfahrzeuge

9. Januar: 20 Millionen Euro – so kassiert Hamburg die Falschparker ab

Es wird viel zu wenig aufgeschrieben und abgeschleppt: Die Sierichstraße ist von 17 bis 19 Uhr stadtauswärts zwischen Körner- und Andreasstraße wegen der Zweite-Reihe-Parker praktisch einspurig. Durchfahrtmöglichkeiten für Rettungsfahrzeuge rund um den Schinkelplatz? Fehlanzeige! Wer vor der Haustür parken will, sollte einen eigenen Parkplatz haben oder aufs Land ziehen. Oder nicht meckern.

Heinz N. Fischer, per E-Mail

Männerdiskriminierung

7./8. Januar: Kul­tur­se­na­to­rin gesucht

Zunehmend ist eine "Männerdiskriminierung" festzustellen, Proporz geht vor Eignung. Ein Trend, der schon manchen gut ausgebildeten, jungen Mann ausgebremst hat. Gut ausgebildete junge Frauen werden sich auch wünschen, aufgrund ihrer Qualifikation und nicht als "Quotenfrau" eingestellt zu werden. Also bei Personalentscheidungen bitte die Eignung und Fähigkeiten an die erste Stelle setzen.

Sabine Schwanke, Hamburg

Kurzer Weg zum Flughafen

7./8. Januar: Fluglärmrekord in Fuhlsbüttel. Große Fläche betroffen

Wir sind vor zwei Jahren nach Hummelsbüttel gezogen, haben uns vorher mit dem Thema auseinandergesetzt und wohnen relativ ungestört nahe dem Flughafen. Wir leben sehr gerne hier und schätzen die Nähe zum Flughafen und die damit verbundenen Vorteile, die wir sowohl privat als auch beruflich nutzen. Als Metropole brauchen wir in Hamburg einen Flughafen, denn gute Fluganbindungen in andere Städte und Länder sind ein wichtiger Faktor für die Menschen, die hier leben und sich eine grenzenlose Mobilität wünschen. Dass das Leben in einer Großstadt und der Wunsch, mit dem Flugzeug schnell überall hinzukommen, Vor- und Nachteile mit sich bringen, ist eine natürliche Konsequenz. Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist die Zukunft der Region untrennbar mit dem Flughafen verbunden.

Tobias Meyer, per E-Mail

Im Stich gelassen vom Senat

Wir wohnen seit vielen Jahren in Lemsahl. Der Artikel bestätigt unsere seit Jahren extrem zugenommene Belastung. Besonders störend empfinden wir den Fluglärm in der gesetzlichen Nachtruhe und am Wochenende, wenn es um sechs Uhr morgens losgeht. Und wir fragen uns, warum der Senat uns mit dieser gesundheitlichen Belastung alleinlässt. Da die Flugzeuge immer größer werden und somit auch immer lauter, empfinden wir inzwischen jeden Flug als massiv störend. Ein Flughafen mitten in einem Wohngebiet muss den Bedürfnissen der Menschen angepasst werden, da muss der Gewinn zurückgestellt werden – alles andere ist schlicht asozial. Ohne eine längst fällige Weichenstellung durch den Senat und dem echten Willen, die Belastung der Menschen zu reduzieren, wird auch das Jahr 2017 wieder einen Fluglärm-Rekord aufstellen.

Familie Müller, Hamburg-Lemsahl

Schleichende Islamisierung

6. Januar: Fragen an Muslime. Vertreter einiger Organisationen hetzen gegen Deutsche – und werden hofiert

Nein, Matthias Iken, so sehr ich Ihre Leitartikel im Grunde schätze, aber in diesem Fall muss ich Ihnen vehement widersprechen. Den Islam gibt es zwar in Deutschland, aber der Islam gehört nicht zu Deutschland. Das wird er nie, denn die Islamverbände werden sich nie endgültig zu den gültigen Grundrechten in Deutschland bekennen, weil sie im Endeffekt eine schleichende Islamisierung Deutschlands erreichen wollen, was ihnen ja leider bereits in großen Teilen gelungen ist, weil unsere Politiker in ihren Augen den Schlaf des Ungläubigen halten. Wir sollten tatsächlich mehr auf die bekannten muslimischen Kritiker hören, die den Islam von innen kennen, und dem im Islam vorherrschenden Antisemitismus und Islamismus entschiedener entgegentreten. Aber dazu scheinen unsere Politiker offenbar nicht in der Lage zu sein.

Joern O. F. Jacob, per E-Mail

Mehr Selbstbewusstsein

Von den Muslimen wird keine Antwort zu erwarten sein. Allerdings müssten sich die politisch Verantwortlichen endlich entschließen können, das mangelnde Selbstbewusstsein in der "Zusammenarbeit" mit türkisch gelenkten Organisationen zu überprüfen, denen es nicht um Integration, sondern um die Bekämpfung unserer kulturellen Grundlagen geht. Wir sind die "Köterrasse", Deutschland ist eine "Schlampe" und es ist beileibe nicht nur eine verbale Entgleisung, sondern es offenbart genau die Haltung, die dahinter steht. Es mag manchem egal sein, ob ein Moslem den Weihnachtsmann verprügelt – mir nicht, denn dabei handelt es sich nicht nur um eine Rauferei!

Christel Bosau, per E-Mail

Politik muss entschlossen handeln

Wir sind ein liberales Land mit einer freiheitlichen Kultur und öffnen uns gegenüber Flüchtlingen und Auswanderern aus fremden Kulturen, in der Hoffnung, dass wir sie alle integrieren können. Leider stellen wir durch die tägliche Berichterstattung fest, dass es nicht wenige unter ihnen gibt, die nicht die Absicht haben, unsere Kultur und Lebensweise zu akzeptieren, sondern sie sogar zu bekämpfen. Warum empfehlen unsere Politiker diesen Menschen nicht, dorthin zu gehen, wo sie das finden, was ihrer Glaubensideologie entspricht? Stattdessen wird die Verschärfung von Gesetzen gefordert, ohne die vorhandenen ausgeschöpft zu haben. Es ist nur so lange schön, in einem Rechtsstaat zu leben, solange er in der Lage ist, den Bürgern die Sorge um die eigene Sicherheit und das Land zu nehmen. Ein entschlosseneres Handeln beim Ausnutzen der bestehenden Gesetze ist unabdingbar, um dem rechten politischen Rand nicht die Argumente für ihr politisches Handeln zu überlassen.

Thomas Fetzberger, per E-Mail

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