12.06.13

"Wetten, dass..?"-Debatte Jürgen Drews ergreift Partei für Markus Lanz


Kann die Schelte nicht verstehen: Schlagersänger Jürgen Drews (l.) hält nach dem Mallorca-Flop zu „Wetten, dass..?“-Moderator Markus Lanz

Foto: Julian Stratenschulte / dpa/picture alliance

Den Moderator treffe keine Schuld, dass der Sondersendung von "Wetten, dass..?" auf Mallorca die TV-Zuschauer fehlten. "Der arme Markus wird zu Unrecht gescholten", sagt Showgast Drews.

Hamburg/Ludwigshafen. Die Debatte um den Niedergang von "Wetten, dass..?" hält auch vier Tage nach dem Quotenflop von Mallorca an. Jetzt hat sich mit Jürgen Drews erstmals auch ein Gast des Sommerspecials in die Diskussion über die ZDF-Show eingeschaltet und dabei Partei für Moderator Markus Lanz ergriffen.

Der Schlagersänger, am vergangenen Sonnabend selbst Gast bei Lanz, begründete die recht niedrige Einschaltquote von 6,74 Millionen Zuschauern mit dem guten Wetter. "Wenn Du das erste Grillwochenende in Deutschland hast, dann wird gegrillt, das ist eine deutsche Tradition", sagte Drews am Mittwoch im Ludwigshafener Radiosender RPR1. "Und da verliert so eine Sendung mindestens eine Million, ich würde sogar sagen: drei Millionen."

Keine After Show: Drews ging früher

"Der arme Markus Lanz wird zu Unrecht gescholten", sagte der 68-Jährige, der auch König von Mallorca genannt wird. Aber das sei immer so. "Wenn irgendwo, irgendwie nicht genug Leute da sind - bei mir ist es so - an an wem liegt es? Immer an dem Interpreten, dem Moderatoren".

Jenen Teil der Sendung, in dem das Publikum buhte, hatte er nach eigenen Angaben nicht mitbekommen - weil er schon gegangen war. "Ich habe gehört, es gibt keine After-Show, und die waren spektakulär immer vom ZDF - und da bin ich gegangen", sagte er.

Das Publikum hatte gepfiffen, als einer Publikums-Kandidatin eine Hawaii-Reise geschenkt wurde, obwohl sie nicht wie von ihr verlangt einen Limbo-Tanz aufs Parkett legen konnte.

((dpa/HA))