23.01.13

"Tatort" mit Til Schweiger Ra-ta-ta-zong - Til Schweiger fackelt nicht lange

Alexander Josefowicz

Der Hamburger "Tatort" mit Schweiger in der Hauptrolle scheint sich den ersten Szenenfotos nach am Oeuvre von Bruce Willis zu orientieren.

Hamburg. Es kracht, es knallt, Til Schweiger schwingt eine Maschinenpistole und blutet aus diversen Wunden. Entgegen anderer Annahmen scheint der neue Hamburger "Tatort" kein ruhiges Kammerspiel geworden zu sein - sondern ein ziemlich klar am amerikanischen Action-Kino orientierter Reißer.

Danach sieht es zumindest aus, wenn man sich die Szenenbilder der NDR-Produktion anschaut, die am 10. März in der ARD gesendet wird. Wenn Schweiger alias Nick Tschiller nicht gerade mit Film- und tatsächlicher Tochter Luna als Lenny (ja, das ist kompliziert) in Erinnerungen schwelgt, wird er von verbiesterten Vorgesetzten wegen exzessiven Waffengebrauchs gemaßregelt oder er schaut mit bedeutungsschwangerem Blick in die Kamera.

Aber vielleicht täuscht der erste Blick ja auch und "Willkommen in Hamburg" ist ein ganz hervorragendes Stück TV-Krimi.