15.07.12

"Schlag den Star" Steffen Hensslers ganz persönliche Genugtuung

Von abendblatt.de
SCHLAG DEN STAR

Foto: ProSieben/Willi Weber

SCHLAG DEN STAR Foto: ProSieben/Willi Weber

Der Hamburger TV-Koch entscheidet bei Stefan Raab das Duell gegen einen Winzer für sich und schlägt damit Kollege Tim Mälzer ein Schnippchen.

Hamburg. Dass dieser Sieg für ihn von großer Bedeutung sein muss, zeigte Steffen Hensslers ausgelassener Jubel am späten Sonnabend. Nach der neunten und letzten Runde bei "Schlag den Star" hatte der Hamburger Fernsehkoch das TV-Duell gegen Nobody Sebastian für sich entschieden.

Warum ein solch explosiver Jubel? Die Erklärung für seine Verbissenheit hatte Henssler schon vorab geliefert: "Ich will das nächste Mal, wenn ich Tim Mälzer treffe, sagen: Digger, so geht das", hatte Henssler im Vorfeld der ProSieben-Competition angekündigt. Denn Mälzer hatte sich vor Jahresfrist in dem Wettbewerb geschlagen geben müssen.

Und Henssler hielt Wort - und drehte ein schon verloren geglaubtes Spiel. Denn bis drei Runden vor Schluss lag der Koch noch hinter Winzer Sebastian. Doch dann kam die Aufgabe "Nageln": Henssler ließ erstmals die Muskeln spielen und versenkte mehr Eisentifte im Holz als sein Herausforderer.

Beim anschließenden Spiel "Cornhole" zeigte Henssler dann, wie ernst es ihm um den Sieg war und redete sich selbst Mut zu. Mit Erfolg, Spiel acht ging ebenfalls an den Promi. Durch die zwei Spiele in Serie hatte sich Henssler schließlich derart aufgeputscht, dass ihn auch das Finale vor keine großen Probleme stellte.

Lässig hing Henssler über zwei Minuten am Reck - zu viel für den 27-jährigen Sebastian, der vor dem TV-Koch ausgebaumelt hatte und damit auf die Siegprämie von 100.000 Euro verzichten musste. Die Summe wandert nun in den Jackpot und wird für den nächsten Alltagskandidaten bei "Schlag den Star" auf 150.000 Euro aufgestockt.

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Auf Geld verzichten muss zwar auch Henssler, aber die persönliche Genugtuung, es seinem Hamburger Koch-Buddy Mälzer gezeigt zu haben, dürfte für den 39-jährigen Sushi-Meister ohnehin von höherem Wert sein. Überhaupt war Henssler erst der vierte prominente Kandidat in der 14. Auflage von "Schlag den Star", der den TV-Kampf für sich entscheiden konnte. Als letzter Star hatte zwei Wochen zuvor Stabhochspringer Tim Lobinger gewonnen. Als nächster Promi stellt sich am 4. August (20.15 Uhr auf ProSieben) "taff"-Moderator Daniel Aminati einem Herausforderer.

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Hensslers Sieg verfolgten am Sonnabend im Schnitt 2,48 Millionen Zuschauer (9,6 Prozent Marktanteil). Damit gelang dem Hamburger zwar nicht der Quotensieg - dieser ging aber trotzdem an die Hansestdt: Der Krimi "Einsatz in Hamburg" bescherte dem ZDF 4,86 Millionen Zuschauer und damit den Spitzenmarktwert von 18,9 Prozent.