11.01.13

Internationales Filmfest

Verfolgter Regisseur Panahi mit Film zur Berlinale

Der Iraner, der in seiner Heimat 2010 zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde und mit Berufsverbot belegt wurde, geht mit "Parde" ins Rennen.

Foto: dpa
Jafar Panahi darf nicht mit ausländischen Journalisten reden
Jafar Panahi darf nicht mit ausländischen Journalisten reden

Berlin. Der verfolgte iranische Regisseur Jafar Panahi geht mit seinem Film "Parde" (Geschlossener Vorhang) auf der 63. Berlinale (7. – 17. Februar) in das Rennen um einen Goldenen Bären. Der iranische Starregisseur, der 2006 bereits einen Silbernen Bären mit "Offside" gewann, wurde 2010 in seiner Heimat zu sechs Jahren Haft und 20 Jahren Berufsverbot verurteilt, weil er sich offen in der Oppositionsbewegung engagierte.

Zu den weiteren Wettbewerbsfilmen gehören nach Angaben der Berlinale vom Freitag das deutsche Auswanderer-Epos "Gold" von Thomas Arslan mit Nina Hoss, "Side Effects" (Nebenwirkung) von Steven Soderbergh mit Jude Law, Rooney Mara und Catherine Zeta-Jones sowie "The Necessary Death of Charlie Countryman" von Fredrik Bond mit Shia LaBeouf, Evan Rachel Wood und Til Schweiger.

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