Kultur

Leben und sterben lassen

Der Winter naht: In der Nacht vom 24. auf den 25. April startet beim Bezahlsender Sky die sechste Staffel der Fantasy-Serie "Game of Thrones". Und da diese Staffel die bislang fünf veröffentlichten Romane von George R. R. Martin überholt, weiß bislang noch niemand außer der Crew (und US-Präsident Obama), was passiert.

Gesichert ist, basierend auf den bisherigen Folgen: Es wird wieder reichlich gestorben, abgemessert, vergiftet und unter den Rasen geschoben. Ob geliebte Hauptfigur oder verhasste Nebenfigur, nichts und niemand ist sicher. Immer noch hoffen viele Fans, dass Jon Schnee das Ende der fünften Staffel durch irgendeinen Kniff im Drehbuch überlebt hat.

Die Studierenden der Technischen Universität München haben ihren selbst entwickelten Algorithmus bemüht, der das Internet nach allen verfügbaren Informationen und Details zu "Game Of Thrones" durchwühlt. Sie behaupten: Jon Schnee lebt. Bislang hat das Programm immerhin 74 Prozent aller Serien-Tode – und das sind eine Menge – korrekt prognostiziert. Die Überlebenschancen für den Haderlumpen Ramsay Bolton seien gering.

Aber bislang ist eben alles noch Informatik. Allerdings kann eine weitere todsichere Prognose bereits abgegeben werden: Die Chancen auf körperliche Unversehrtheit von Erstsehern, die ab dem 24. April Handlungsdetails ausplappern, liegen bei null Prozent.

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