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Hamburg-Tatort um Flüchtlinge und gewaltbereite Aktivisten

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Wotan Wilke Möhring ermittelt an der Alster. In "Frohe Ostern. Falke" geht es um eine Geiselnahme – mit Bezügen zur Hamburger Realität.

Hamburg. Flüchtlinge, Gutmenschen, gewaltbereite Aktivisten – es ist ein Stück aus dem realen Hamburg, das demnächst in die beliebteste Krimi-Reihe der Deutschen einzieht. Für einen neuen Tatort des NDR stehen derzeit Wotan Wilke Möhring und Petra Schmidt-Schaller in Hamburg vor der Kamera. Gedreht wird in Altona, Alsterdorf und in der Innenstadt.

Regie führt Thomas Stiller (Adolf Grimme-Preis 2007 für "Unter dem Eis"). Er hat auch das Drehbuch geschrieben. Der Arbeitstitel der Folge heißt "Frohe Ostern, Falke".

Und darum geht es: Über Ostern überfällt eine Gruppe politischer Aktivisten in Hamburg eine Charity-Gala, die um Spenden für Flüchtlinge wirbt. Unter den festgehaltenen Gästen ist auch Kommissarin Katharina Lorenz. Sie kann ihren Kollegen Thorsten Falke informieren, "der eine dramatische Rettungsaktion startet", wie es beim NDR heißt.

Bis zur Ausstrahlung ist noch etwas Zeit: Ostern 2015 ist avisiert. Auch wenn der Möhring-Tatort eigentlich in ganz Norddeutschland spielen soll, löste Kommissar Falke seinen ersten Fall ebenfalls in Hamburg. Hier ist auch das Revier von Til Schweigers Tatort. Der zweite Einsatz für Falke folgte auf der Nordsee-Insel Langeoog, der dritte – noch nicht ausgestrahlte – in Wilhelmshaven.

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