30.01.13

Kampnagel Conor Oberst beglückte mit furiosen Momenten

Von Heinrich Oehmsen

Foto: Cooperative Music

Der aus Nebraska stammende Musiker hatte für das Konzert ein Repertoire aus seiner 16 Jahre dauernden Karriere zusammengestellt.

Hamburg. Conor Oberst war in Spiellaune. Zwei Stunden lang dauerte sein Konzert in der ausverkauften großen Kampnagel-Halle, und es hatte gerade in der zweiten Hälfte eine Reihe von furiosen Momenten, wenn der 32 Jahre alte Amerikaner in seine akustische Gitarre drosch.

Große Teile des Auftritts spielte er ohne Band, bei einigen Songs wurde er von Ben Brodin, einem Multiinstrumentalisten aus seiner Heimat Nebraska, und einer Geigerin namens Samantha begleitet. Oberst hatte für dieses Konzert ein Repertoire aus seiner schon 16 Jahre dauernden Karriere zusammengestellt, mit Nummern, die er mit Bright Eyes, den Monsters Of Folk und seiner Mystic Valley Band gespielt hat. Selbst aus der Zeit mit den Commanders, seiner ersten Band aus High-School-Zeiten, hat er den Song "June On The West Coast" im Programm.

Das Auditorium auf Kampnagel lauschte den Songs des Sängers mit den langen Haaren konzentriert, erst als Oberst zum ersten Mal die Bühne verließ, wurde er unter Trampeln und Klatschen auf die Bühne zurück applaudiert und bedankte sich für den Jubel mit drei weiteren Songs.