06.12.12

Programm 2013

Kunsthalle startet mit Giacometti-Ausstellung ins neue Jahr

Museumsdirektor Hubertus Gaßner stellte die kommenden Schauen vor und zog Bilanz: Mit gut 370.000 Besuchern ist er für 2012 zufrieden.

Foto: Succession Alberto Giacometti (Fondation Alberto et Annette Giacometti
Giacometti Kunsthalle
Das Werk "Place (Platz)" von 1948 von Alberto Giacometti (1901-1966)

Hamburg. Mit einer großen Ausstellung über den Schweizer Bildhauer Alberto Giacometti (1901-1966) startet die Hamburger Kunsthalle in das neue Jahr. Die Schau "Giacometti. Die Spielfelder" zeige vom 25. Januar bis zum 19. Mai, wie wegweisend das kaum bekannte surrealistische Frühwerk des Ausnahmekünstlers für sein Gesamtwerk ist, teilte die Kunsthalle am Donnerstag mit.

Eine Vielzahl bisher selten gereister Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und Fotos aus internationalen Museen sowie unbekannteren Privatsammlungen offenbare die Spannweite und die Bedeutung von Giacomettis Kunst bis heute. Dabei werde deutlich, dass die "Spielbrettskulpturen" als Modelle auf riesige Platzgestaltungen verweisen. Auch sein winziges Atelier werde erlebbar. Höhepunkt sind überlebensgroße Skulpturen, die Giacometti 1960 für den Vorplatz einer Bank in Manhattan entwarf.

"Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurück. Unser reiches Ausstellungsprogramm hat beim Publikum mit mehr als 370.000 Besuchern großen Zuspruch gefunden", sagte Kunsthallen-Direktor Hubertus Gaßner.

Zum 150. Geburtstag von Oscar Troplowitz (1863-1918) würdigt die Kunsthalle vom 18. Januar bis zum 30. Juni den "Nivea"-Erfinder, Politiker und Kunstmäzen in verschiedenen Facetten. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Dialog des Unternehmers mit den bildenden und angewandten Künsten.

Die Ausstellung rekonstruiert wichtige Teile seiner Kunstsammlung zur Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Darunter unter anderem Max Liebermanns "Eva" (1883). Gezeigt werden zudem Werbeannoncen und ausdrucksstarke Plakate der Firma Beiersdorf vom Jugendstil bis in die Neue Sachlichkeit.

Zwei große Einzelausstellungen sind den Künstlern Paul Klee (1879-1940) und Eva Hesse (1936-1970) gewidmet. Die Schau "Paul Klee. Engel" versammelt erstmals annähernd alle Engelbilder des Künstlers. Zu sehen sind rund 80 Zeichnungen, Aquarelle, Gouachen und Gemälde aus dem Zentrum Paul Klee, Bern, sowie aus Museen und Privatsammlungen in der Schweiz und Deutschland.

Mit "Eva Hesse. One more than one" präsentiert die Kunsthalle vom 29. November bis 2. März 2014 erstmals eine Werkschau der Künstlerin in ihrer Geburtsstadt. 1936 in Hamburg geboren, emigrierte Eva Hesse 1938 mit ihrer Familie über die Niederlande und England nach New York, 1970 starb sie mit nur 34 Jahren an einem Gehirntumor.

Die Ausstellung konzentriert sich auf die späte, höchst produktive Werkphase der Künstlerin, in der es ihr gelang ein umfangreiches Werk von Skulpturen und Zeichnungen zu schaffen.

(dpa)
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