16.11.12

Medien

Mathias Döpfner ist "Kress Kopf des Jahres"

Der Axel-Springer-Chef gewinnt bei den Kress Awards in der wichtigsten Kategorie. Bester Newcomer ist das Hamburger Magazin "Handmade Kultur".

Foto: Bertold Fabricius/PRESSEBILD.DE
Medien-Kompetenz  im „Deck 10“ (v.l.): Döpfner-Laudator Gerd Schulte-Hillen (ehemaliger Vorstandschef von Gruner+Jahr), Elke Schneiderbanger (Geschäftsführung ARD-Werbung), Nicolas Bogs (Geschäftsführer Haymarket, u. a. „Kressreport“) und NDR-Intendant Lutz Marmor
Medien-Kompetenz im "Deck 10" (v.l.): Döpfner-Laudator Gerd Schulte-Hillen (ehemaliger Vorstandschef von Gruner+Jahr), Elke Schneiderbanger (Geschäftsführung ARD-Werbung), Nicolas Bogs (Geschäftsführer Haymarket, u. a. "Kressreport") und NDR-Intendant Lutz Marmor

Hamburg. Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, in der auch das Hamburger Abendblatt erscheint, ist gestern im "Deck 10" im Internationalen Maritimen Museum beim Medienpreis Kress Awards als "Kress Kopf des Jahres" ausgezeichnet worden. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass Döpfner "sein Haus in vorbildlicher Weise auf den digitalen Wandel eingestellt" habe. Mit dem Preis waren vor Döpfner schon Stefan Raab und der Gruner+Jahr-Chefredakteur Stephan Schäfer ("Schöner Wohnen", "Brigitte") geehrt worden, der neuerdings auch Geschäftsführer der G+J-Verlagsgruppe Life ist.

Die Laudatio auf den Preisträger hielt der ehemalige Gruner+Jahr-Vorstandschef Gerd Schulte-Hillen, dessen Assistent Döpfner einst war. Döpfner selbst konnte der Auszeichnung nicht beiwohnen. Er habe, sagte er in einer Videoeinspielung, lange bevor er von der Ehrung erfahren habe, bei einem anderen Termin fest zugesagt. Und Zusagen müssten eingehalten werden. Er freue sich über die Auszeichnung sehr. Nur die Kategorie "Kress Kopf des Jahres" störe ihn, fügte er scherzhaft hinzu. Denn den Erfolg seines Hauses zeichne die digitale Transformation ins Internet aus. "Und in diesem Geschäft sind wir Newcomer."

Den Preis für den Newcomer hatte die 23-köpfige Jury allerdings bereits anderweitig vergeben: an das in Hamburg erscheinende Handarbeitenmagazin "Handmade Kultur". Über einen Mangel an Preisen für sein Haus konnte sich Döpfner aber nicht beklagen: In der Kategorie "Heft-/Blattkonzept" ging der Preis an die Silvesterausgabe 2011/2012 der "Welt", die ebenfalls bei Axel Springer erscheint. Und als beste "TV-Programmierung" wurde zwar die ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH für "The Voice of Germany" ausgezeichnet. Die Castingshow wird jedoch von Schwartzkopff TV produziert, einer Produktionsgesellschaft, bei der es sich um eine hundertprozentige Tochter der Axel Springer AG handelt.

In einer weiteren zentralen Kategorie sicherte sich der WDR einen Preis. Als beste "TV-/Film-Produktion" wurde ihre Reihe "Markenchecks" ausgezeichnet. Die Hamburger Agentur Reinsclassen gewann einen Preis in der Kategorie "Corporate Publishing" für das Kundenmagazin "Mutbürger", das sie im Auftrag des Software-Herstellers Lexware entwickelte. Und als beste "digitale Geschäftsidee" des Jahres zeichnete die Jury das Berliner Musik-Internetportal tape.tv aus.

Insgesamt wurden in diesem Jahr in Anwesenheit von knapp 200 geladenen Gästen Preise in 15 Kategorien vergeben. Nach Angaben von Lutz Nahold, Publisher der Marke "Kress" im Fachverlag Haymarket, ist die Zahl der Einreichungen gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

(HA)
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