31.10.12

"Um Himmels willen" Wepper warnt: "Niemals aus einer Serie aussteigen"

?Mission unmöglich" und ?Um Himmels Willen"

Foto: DPA

?Mission unmöglich" und ?Um Himmels Willen"

Der Schauspieler stellte in Hamburg das Weihnachtsspecial der ARD-Erfolgsserie vor. Für ihn gibt es nur einen Grund für einen Ausstieg.

Hamburg. Schauspieler Fritz Wepper (71, "Derrick") lebt als dreister Bürgermeister Wolfgang Wöller in der Fernsehserie "Um Himmels Willen" nach eigenen Worten den Traum vieler Zuschauer aus. "Er bietet seinen Mitmenschen die Stirn – manchmal, habe ich das Gefühl, erfüllt dieser Wöller auch eine gewisse Alibifunktion. Es gibt Zuschauer, die so gerne mal ihrem Chef so richtig die Meinung sagen möchten. Und das mache ich vielleicht stellvertretend", sagte Wepper am Mittwoch in Hamburg. Der Münchner Schauspieler war in die Hansestadt gekommen, um für das Weihnachtsspecial der ARD-Erfolgsserie (20.12., 20.15 Uhr) zu werben. "Um Himmels Willen" geht im Januar in die zwölfte Staffel.

Bereits seit Januar 2002 liegt Wepper als eigennütziges Stadtoberhaupt des fiktiven niederbayerischen Kaltenthal im Dauerzwist mit der Leiterin des dortigen Klosters. Die resolute Nonne wurde bis zur fünften Staffel von Jutta Speidel gespielt, Nachfolgerin ist Janina Hartwig. Seine komödiantische Rolle bereite ihm heute genauso viel Vergnügen wie zu Anfang, sagte Wepper in Hamburg. "Wir alle haben Spaß daran. Und ich habe es ja zur Genüge bewiesen mit "Harry Klein" von 1968 bis 1997 in über 350 Filmen: Ich halte meine Verabredungen. Ich würde niemandem empfehlen, aus einer Serie auszusteigen", erklärte der TV-Star. "Wenn die Gesundheit mitmacht – und es hängt ja auch mit dem Alter zusammen, inwieweit man diese Leistung bringen kann – möchte ich so lange dabei sein wie möglich."