16.02.12

Versteigerung bei Christie's Sammlung von Hamburger Kunstmäzen erzielt 27 Millionen

Von abendblatt.de
Das Handout des Auktionshauses Christie's zeigt das Gemälde des Malers Wols (1913-1951) mit dem Titel "Le feu" (Öl auf Leinwand) aus der Kunstsammlung Hubertus Wald

Foto: dpa/ha

Die Werke aus der Sammlung von Hubertus Wald erzielten auch in der zweiten Versteigerungs-Runde bei Christie's wieder Millionen.

London. Insgesamt 27,2 Millionen Euro hat die Versteigerung der Sammlung des Hamburger Mäzens Hubertus Wald nach den ersten beiden Runden bei Christie's in London eingebracht. Am späten Mittwochabend wurde die Versteigerung von Nachkriegs- und Gegenwartswerken abgeschlossen, teilte das Auktionshaus in London mit. Insgesamt erzielten die 20 Werke, die als zweiter Teil der Sammlung angeboten wurden, 8,3 Millionen Euro.

Zu den Top-Losen gehörte "Achrome" von Piero Manzoni, eine Verbindung von Porzellanerde und Leinwand. Es wurde für zwei Millionen Euro verkauft, geschätzt worden war das Werk auf einen Preis von bis zu drei Millionen Euro. Georg Baselitz' Werk "Fingermalerei-Birken" allerdings übertraf den maximalen Schätzwert von rund 723.000 Euro und erreichte eine Million Euro. "Le Feu" des Künstlers Wols aus dem Jahr 1949 ging für 1,8 Millionen Euro an einen anonymen Telefonbieter.

In der vergangenen Woche war bereits der erste Teil der Sammlung bei einer Auktion impressionistischer und moderner Kunst unter den Hammer gekommen. Die Versteigerung der Sammlung Hubertus Wald geht im April bei der Antikenauktion von Christie's weiter, im Mai steht noch die Altmeisterauktion an. Der Erlös geht an die von Wald (1913-2005) gegründete Stiftung, die sich der Förderung der Kunst und von medizinischen Projekten verschrieben hat.

Mit Material von dpa