Sehestedt Nach Schuss auf Autofahrerin sucht Polizei Patronenhülse

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Nach dem Schuss auf eine 45-Jährige suchen 20 Beamte den Nahbereich des Tatorts ab. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.

Sehestedt. Nach dem Schuss auf eine Autofahrerin bei Sehestedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ermittelt die Polizei wegen versuchten Totschlags. "Wir können auch irgendeine Art von Fehlschuss nicht ausschließen", sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Die Hintergründe des Vorfalls seien noch völlig unklar.

Bereits am Donnerstag hatten Ermittler ein Projektil gefunden. Die Untersuchungen der Experten des Landeskriminalamtes dauerten am Freitag an. Details zum Kaliber der Waffe wollte der Polizeisprecher nicht nennen.

20 Beamte suchten in der Nähe des Tatortes unter anderem nach der Patronenhülse. Um welche Art von Schusswaffe es sich handelte, stand zunächst nicht fest. Am Fahrbahnrand wurden Glassplitter aufgefunden, die von einer Scheibe des Wagens stammen könnten.

Eine 45 Jahre alte Frau hatte am Donnerstag während der Fahrt eine Schussverletzung erlitten. Das Projektil durchschlug die Scheibe der Fahrertür und anschließend den Oberarm der Frau. Die Frau hatte ihre Fahrt zunächst fortgesetzt und erst kurz darauf an ihrem Arbeitsplatz festgestellt, dass sie am Arm verletzt wurde. Sie gab an, dass ihr unmittelbar vor dem Zwischenfall zwei Wagen entgegengekommen seien.