Neubrandenburg Vier Verletzte und lange Sperrung nach Unfall auf der A20

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Durch einen Unfall mit drei Autos wurde die A20 in Richtung Osten drei Stunden gesperrt. Zwei Frauen wurden dabei schwer verletzt.

Grimmen/Neubrandenburg. Bei einem Unfall mit drei Autos auf der Autobahn 20 nahe Grimmen (Kreis Vorpommern-Rügen) sind am Mittwochabend vier Menschen verletzt worden. Die Autobahn war dadurch am Reformationstag zwischen Tribsees und Grimmen Richtung Stettin für drei Stunden gesperrt, Autofahrer mussten lange Umwege nach Osten in Kauf nehmen, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag im zuständigen Präsidium Neubrandenburg sagte. Zwei Frauen im Alter von 27 und 50 Jahren aus Lüneburg und dem Kreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen seien bei dem Unfall schwer verletzt worden.

Nach ersten Ermittlungen löste eine 20-jährige Autofahrerin, die nach Polen wollte, den Unfall aus, indem sie mit ihrem Wagen gegen die Mittelleitplanke und dann gegen ein anderes Fahrzeug stieß. Daraufhin fuhr ein dritter Wagen mit der 27-jährigen Frau am Steuer auf den stehenden Wagen der 20-Jährigen auf. Die 20-Jährige und ihr 23 Jahre alter Beifahrer wurden leicht verletzt. Der Schaden wurde auf mehr als 50.000 Euro geschätzt.