Hamburg-Nord Bezirk plädiert für erneutes Anti-Graffiti-Programm

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Die vorhandenen Ressourcen, um Graffiti-Schäden umgehend zu beseitigen, reichen nicht aus. Daher spricht sich das Bezirksamt für ein erneutes Anti-Graffiti-Förderprogramms aus.

Hamburg. Immer wieder werden zahlreiche Straßenbrücken und Fußgängertunnel im Bezirk Hamburg-Nord mit Graffiti beschmiert. Doch die vorhandenen Ressourcen reichen nicht aus, um alle Schäden umgehend zu beseitigen. Das geht aus einer Kleinen Anfrage des CDU-Bezirksabgeordneten Christoph Ploß hervor. Im Bereich des Managements des öffentlichen Raums stehen demnach "keine gesonderten Mittel für die Graffitibeseitigung zur Verfügung".

Das Bezirksamt spricht sich aufgrund dieser Entwicklung für die Wiedereinführung des bis 2010 bestehenden Anti-Graffiti-Förderprogramms aus. Das Programm unterstützte bis vor drei Jahren Maßnahmen zur Beseitigung und zur Vorbeugung von Graffiti. Private Grundeigentümer konnten somit einen Zuschuss von bis zu 4000 Euro pro Grundstück jährlich erhalten, wenn sie Graffiti entfernen und zudem präventiv tätig sind. Zur Prävention zählte zum Beispiel die Begrünung von Freiflächen, Beleuchtungen und Abzäunungen.